Ein nicht ganz unbekannter Leaker behauptet, dass Respawn Entertainment den dritten Teil der „Star Wars Jedi“-Reihe am 4. Mai offiziell ankündigen wird, während die Story Cal Kestis als Mentor und Nutzer eines weißen Lichtschwerts zeigen soll.
Die Entwicklung des Nachfolgers zu „Star Wars Jedi: Survivor“ befindet sich laut aktuellen Informationen in der Phase der Vollproduktion, wobei die Handlung – ähnlich wie beim Vorgänger – parallel zum Gameplay-Design finalisiert wird. Der Kern der Meldung stützt sich auf eine Quelle, die eine offizielle Enthüllung zum „Star Wars Day“ (4. Mai) als sicher ansieht, während inhaltliche Details wie die Einführung einer zweiten Tochterfigur und neue Kampfstile noch dem Entwicklungsprozess unterliegen.
Familiendynamik und die Farbe Weiß
Laut dem Leak auf Reddit steht Cal Kestis in „Star Wars: Jedi 3“ vor einer neuen persönlichen Herausforderung: Er agiert als Vaterfigur für Kata Akuna sowie eine weitere Tochter (biologisch oder adoptiert). Der zentrale Konflikt soll sich zwischen den beiden Schwestern abspielen, während Cal seinen inneren Kampf mit der dunklen Seite abschließt.
Technisch und narrativ bedeutet das:
- Lichtschwert-Kristall: Cal soll im Verlauf der Handlung seine Waffe reinigen, was in einem weißen Lichtschwert resultiert. Dies folgt der Lore aus Star Wars Rebels (Ahsoka Tano) und signalisiert den Status eines „grauen“ Jedi oder jemanden, der die dunkle Seite endgültig überwunden hat.
- Moral-System: Spieler sollen erstmals moralische Entscheidungen treffen können. Der Vergleich wird hier zu Spider-Man: Web of Shadows gezogen. Die Entscheidungen sollen den Spielverlauf beeinflussen, jedoch nicht das fundamentale Ende der Trilogie verändern.
Nachdem in „Star Wars: Survivor“ die Blaster-Haltung eingeführt wurde, planen die Entwickler angeblich eine „Double Blaster Stance“. Während der Fernkampf im zweiten Teil bereits für Balancing-Diskussionen sorgte, da er viele Nahkampf-Begegnungen trivialisierte, bleibt abzuwarten, wie Respawn die Spielmechanik bei zwei Schusswaffen anpasst, ohne das „Jedi-Gefühl“ zu verwässern.
Parallele Entwicklung als Risiko-Faktor
Ein kritischer Punkt der Informationen betrifft die Produktionsstruktur. Wie schon bei „Star Wars: Survivor“ werden Plot und Gameplay simultan entwickelt. Beim Vorgänger führte dies zu einer erzählerisch stellenweise unrunden Erfahrung im Vergleich zum straff strukturierten Fallen Order. Dass Respawn diesen Prozess beibehält, deutet auf einen engen Zeitplan hin, der die Optimierung der PC-Version – ein bekanntes Problem des Vorgängers – erneut unter Druck setzen könnte.
Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, markiert „Star Wars: Jedi 3“ den narrativen Abschluss von Cals Reise hin zur inneren Gelassenheit. Für Spieler bedeutet das moralische Grauzonen und eine Evolution des Kampfsystems. Skepsis ist jedoch bei der technischen Umsetzung angebracht. Die parallele Entwicklung von Story und Code ist oft ein Indikator für Crunch oder mangelnden Fokus. Wer auf eine stabile Performance hofft, sollte die Ankündigung am 4. Mai abwarten und vor allem auf Infos zur Engine-Version achten.