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Steam Deck 2: Release laut Insider deutlich später – Valve plant langfristig

Valve plant das Steam Deck 2 laut Insider KeplerL2 erst für 2028. Erfahren Sie alles über die Gründe für die Verzögerung, RAM-Knappheit und die Konkurrenz zur PS6.

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Mark Tomson
Managing Director von PlayFront. Mark Tomson prägt die Vision einer unabhängigen PlayStation-Berichterstattung. Sein Fokus: Technische Analysen, Hardware-Evolution und die strategische Einordnung der Gaming-Industrie. Er steht für...

Das Steam Deck 2 wird laut aktuellen Insider-Informationen nicht vor 2028 erscheinen, da Valve auf einen signifikanten technologischen Sprung wartet und die aktuelle Komponentenknappheit die Planung erschwert.

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Der Hardware-Insider KeplerL2 legte sich im NeoGAF-Forum fest: Ein echter Nachfolger des Steam Decks sei intern auf das Jahr 2028 datiert. Damit bestätigt sich die vorsichtige Strategie von Valve, die Hardware-Zyklen eher wie bei stationären Konsolen als wie bei Smartphones zu behandeln. Während Konkurrenten wie ASUS oder Lenovo teilweise jährlich iterative Upgrades auf den Markt werfen, priorisiert Valve einen echten „Generationssprung“ in Sachen Effizienz und Leistung.

Die Gründe für die lange Wartezeit

Valve-Designer haben bereits in der Vergangenheit betont, dass ein Steam Deck 2 erst dann sinnvoll ist, wenn eine deutliche Leistungssteigerung ohne Einbußen bei der Akkulaufzeit möglich ist. Aktuelle APU-Architekturen (wie AMDs Z1-Serie) bieten zwar mehr Rohleistung, fressen aber unter Last zu viel Energie, um das mobile Konzept des Decks nicht zu untergraben.

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Dazu kommt die angespannte Lage am Komponentenmarkt:

  • RAM- und NAND-Knappheit: Engpässe bei Speicherbausteinen verteuern die Produktion und führen aktuell bereits zu Lieferverzögerungen beim OLED-Modell und dem Produktionsstopp der 256-GB-LCD-Variante.
  • Kein Semi-Custom-Zwang: Im Gegensatz zu Sony oder Microsoft setzt Valve nicht zwingend auf einen komplett maßgeschneiderten SoC (System-on-a-Chip). Das gibt Valve die Freiheit, kurzfristig auf modernere Standardkomponenten umzuschwenken, sollte sich das Release-Fenster durch die Krise weiter nach hinten verschieben.

Duell mit der „PS6 Handheld“?

Die Verschiebung auf 2028 bringt das Steam Deck 2 in direkte Konkurrenz zur nächsten Konsolengeneration. Gerüchten zufolge plant Sony für den Zeitraum 2027/2028 nicht nur die PlayStation 6, sondern auch einen leistungsstarken Handheld-Ableger.

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Während Sony durch vertikale Integration (eigene Chips, exklusive Spiele) punktet, bleibt Valves Vorteil die offene PC-Architektur. Ein Release im Jahr 2028 würde Valve erlauben, auf AMDs künftige Architekturen (potenziell Zen 6 und RDNA 5) zu setzen, was das Steam Deck 2 technisch auf ein Niveau heben könnte, das heutige Gaming-Laptops alt aussehen lässt.

Wer auf ein baldiges Upgrade gehofft hat, muss umdenken. Das aktuelle Steam Deck OLED bleibt auf absehbare Zeit das Flaggschiff. Ein Kauf lohnt sich weiterhin, da Valve die Software-Optimierung (Proton) vorantreibt, anstatt die Nutzer durch kurze Hardware-Zyklen zum Neukauf zu zwingen. Wer maximale Leistung will, muss zur Konkurrenz – wer ein stabiles, langlebiges Ökosystem sucht, wartet bis 2028.

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Crydog
3. April 2026 10:39

Das wäre es dann mit den technischen vorteil des ps6 handhelds. Neue pc handhelds werden ja auch noch kommen und wenn die Hersteller es schaffen diese für den selben preis anzubieten plus die Bedingungen wird weiter verbessert dann wird schwierig das ps6 handheld außerhalb der sony bubble neue Zielgruppen zu erschließen

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