Valve hat die US-Server für das Steam Deck erneut als „ausverkauft“ markiert. Alle drei Modelle, inklusive OLED-Variante, sind derzeit nicht verfügbar, während im UK- und anderen Stores noch Bestände existieren. Laut Valve könnte diese Situation „intermittent“, also zeitweise, anhalten – ein Hinweis auf die anhaltenden Engpässe bei Speicher und Flash-Speicher.
Speicherknappheit trifft Gaming-Hardware hart
Die Kernursache ist die rapide steigende Nachfrage nach RAM. Analysten sprechen bereits von einem „RAMmageddon“: Große KI-Rechenzentren kaufen enorme Mengen an Arbeitsspeicher auf, wodurch die Preise 2025 um bis zu 172 % gestiegen sein sollen. Valve selbst reagiert darauf, indem das Steam Deck LCD 256 GB nicht mehr produziert wird. Sobald die letzten Lagerbestände verkauft sind, gibt es dieses Modell nicht mehr.
Die aktuelle Knappheit wirkt sich nicht nur auf Handhelds aus: Sony überlegt laut Bloomberg, den Start der PlayStation 6 auf 2028 oder 2029 zu verschieben, weil verfügbare Speicherchips knapp und teuer bleiben könnten. Auch Apple und Tesla warnen vor Produktionsengpässen. Nintendo hat bisher noch keine Preiserhöhung für die Nintendo Switch 2 angekündigt, betont aber, dass sich dies ändern könnte, sollte die Speicherkrise anhalten.
Preisdruck durch steigende Komponenten-Kosten
Die steigenden RAM-Preise zwingen Hersteller dazu, die Mehrkosten teilweise an die Verbraucher weiterzugeben. Für das Steam Deck könnte das bedeuten, dass künftige Chargen teurer werden oder noch stärker von kurzfristigen Ausverkäufen betroffen sind. Valve hat schon vor einigen Tagen die Veröffentlichung von Steam Machine und Steam Frame verschoben, ein klarer Indikator dafür, wie stark die aktuelle Speicherknappheit den gesamten Hardware-Markt belastet.
Für Käufer bedeutet das konkret: Wer jetzt ein Steam Deck kaufen möchte, muss flexibel sein. Modelle könnten jederzeit ausverkauft sein, und Preisanpassungen sind nicht ausgeschlossen.
Das Steam Deck bleibt ein technisch solides Gerät mit einzigartiger Portabilität für PC-Spiele, doch die aktuelle Speicherkrise zeigt, dass selbst beliebte Hardware nicht immun gegen globale Lieferengpässe ist. Käufer müssen Abwägen: Wer sofort zuschlägt, sichert sich ein Gerät, läuft aber Gefahr, mehr zu zahlen oder längere Lieferzeiten zu erleben.
Wer wartet, riskiert Ausverkauf oder zukünftige Preissteigerungen, eine klare Strategieempfehlung gibt es hier nicht, nur die nüchterne Erkenntnis: Speicher wird knapp, und das betrifft die gesamte Branche.
4090, 64 gb DDR5 cl30, 8tb SSDs (gekauft 02.2024)
ps5 pro
switch 2 letzte Woche mit der mwst Aktion + 100€ Gutschein, den ich nie verwendet hätte, weil 500€ MBW.
Ich schlaf ruhig und entspannt bei der ganzen Panikmacherei und AI/Cloud/Streaming/Gamepass wird boykottiert , nicht 1Cent bekommen die, die die Probleme künstlich erschaffen haben.