Die Hardware-Spezifikationen der kommenden Valve Steam Machine stehen nach einem Benchmark-Leak in der Kritik. Gleichzeitig verdichten sich die Zeichen für einen baldigen Verkaufsstart im Juni 2026.
Ein unter dem Codenamen „Valve Fremont“ aufgetauchter Eintrag in der Geekbench-6-Datenbank liefert konkrete Leistungsdaten zur neuen Valve-Konsole. Das System erzielt 2.334 Punkte im Single-Core-Test und 7.316 Punkte im Multicore-Test. Verantwortlich für diese Werte ist eine Hardware-Kombination, bestehend aus einer sechs-core Zen-4-CPU von AMD und einer RDNA-3-Grafikeinheit auf Basis von Navi 33 mit 8 Gigabyte VRAM.
Der Vergleich mit aktueller Notebook-Hardware verdeutlicht den technologischen Rückstand. Ein Intel Core Ultra X7 358H erreicht im selben Szenario mit 16.104 Punkten im Multicore-Bereich den doppelten Wert. Valve hält dennoch an dem Versprechen fest, dass die Konsole durch den Einsatz von Upscaling-Technologien wie FSR eine Bildausgabe in hochskaliertem 4K mit 60 Bildern pro Sekunde inklusive Raytracing bewältigt. Die Grafikleistung der integrierten Navi-33-GPU wird im Desktop-Bereich auf dem Niveau einer Radeon RX 7600 eingeordnet. Das reicht für solide Performance. Mehr nicht.
Rezensionsembargo deutet auf nahen Verkaufsstart hin
Parallel zu den Leistungswerten sind konkrete Details zum Zeitplan der Veröffentlichung über die Plattform X an die Öffentlichkeit gelangt. Fotografien von Versanddokumenten belegen, dass Valve bereits Testpakete an Redaktionen und Content-Ersteller verschickt hat. Der Lieferumfang dieser Pakete umfasst neben der Konsole selbst zwei Montagehalterungen, wechselbare Gehäuse-Faceplates und einen neuen Steam Controller.
1. Announcement for Hardware reservations and prices expected between Jun 22 – Jun 30
— Steam Hardware Updates (@HardwareSteam) June 12, 2026
2. Reviewers are actively receiving Steam Machine and Steam Frame units (see enclosed photos)
3. Steam Machine comes with a Steam Controller, 2 mounting brackets and a Steam Machine in a box.
4.… pic.twitter.com/bZzNx5URos
Die Dokumente enthüllen zudem den ungefähren Zeitplan für den Marktstart. Das offizielle Rezensionsembargo für Hardware-Tester endet demnach am 23. Juni 2026. Vorbestellungen für Endkunden werden laut den geleakten Unterlagen bereits ab dem 22. Juni bis zum 30. Juni 2026 entgegengenommen. Valve reagiert damit auf die Verzögerungen der vergangenen Monate und leitet die finale Phase vor dem Verkaufsstart ein.
Valve setzt bei der Steam Machine auf Hardware-Komponenten, die ihre Marktpremiere vor Jahren feierten. Der Geekbench-Leak entzaubert die technischen Ambitionen und zeigt die Grenzen der Konsole auf, bevor sie überhaupt im Handel steht.
Für Spieler entscheidet sich der Nutzwert des Systems rein über den Preis. Liegt dieser spürbar unter einem vergleichbaren Eigenbau-PC, bleibt das Gerät für das Wohnzimmer interessant. Liefert Valve ein überteuertes System mit der Technik von gestern, ist die Hardware bereits am Kauftag veraltet.

Wäre das Gerät für rund 800 € gekommen, hätte es echte Konkurrenz im Konsolenmarkt dargestellt. Gerade Leute ohne PC würden so eine All-in-one-Lösung in Betracht ziehen, mit Zugang zur riesigen Steam-Bibliothek, die weit mehr als nur Triple-A-Titel bietet. Das wäre ein echter Vorteil gegenüber PlayStation und Xbox.
Bei geplanten 1.500 € wird es jedoch ein Nischenprodukt bleiben. Für den Preis kauft man sich entweder einen Gaming-PC mit deutlich mehr Flexibilität oder bleibt einfach bei einer klassischen Konsole.
Also, wenn ich so was ähnliches auf meinem System nachstelle, sieht es matschig aus.
Liegt es an mir oder ist 4k 60fps unter den Bedingungen eine Träumerei?
Angeblich geht über ein Trick FSR 4 was ja deutlich besser ist als FSR 3.
Für PS5 Besitzer nicht interessant. Für PC Spieler laut Steam survey für 35-40% ein Upgrade, wohlwollend gerechnet.
Puh ich sehe es einfach nicht…
Wer macht dieses minimale Upgrade?
Viele schreiben dann baller ich mir für das Geld lieber ne neue Graka rein hart gebottlenecked durch die CPU, die wird schreien…
Ja aber sie haben recht
Dieses Teil ist auch völliger Schrott für den Preis von 1000€ Technik aus 2020 und dazu noch ein unhandlicher billiger Controller
Mag sein, dass der Controller für dich nicht passt, aber den generell als unhandlich und billig abzustempeln, entbehrt jeglicher Grundlage. Völliger Schrott ist die Steam Machine auch sicherlich nicht, bin aber auch der Meinung, dass das Preis-/Leistungsverhältnis bei den prognostizierten Preisen überhaupt nicht stimmt und das Gerät recht unattraktiv werden lässt. Bei deiner Formulierung scheint aber generell sehr viel Frust dabei zu sein.
Welcher Frust? Finde den Preis für das Ding eher lächerlich und der Controller ist für King Kong Hände gemacht schau doch mal richtig hin bevor du irgendwelche Behauptungen machst.
Also ich habe nicht die größten Hände, aber der Steam Controller liegt perfekt in meinen Händen. Da brauche ich nicht schauen, sondern fühlen – das würde ich dir auch empfehlen. Aber ja, für Kinderhände ist er zu groß, da hätte man aber bei Xbox und PS5 Controller das gleiche Problem, da die bis auf die Touchpads die identische Größe haben.
Du kannst auch dein dualsense benutzen bei der steam Maschine da es ein pc ist
Preis/Leistung werde ich wahrscheinlich im Vergleich zu einer Konsole nicht hoch-attraktiv finden aber was die dann rausholen, auch mit Frame-VR, werde ich sicher verfolgen.