Valves kommende Steam Machine wird zum Verkaufsstart wohl sehr viel teurer als das aktuell im Preis angehobene Steam Deck OLED, dessen 1-Terabyte-Modell nach einer globalen Preisanpassung bereits bei 949 US-Dollar liegt.
Der bekannte Insider Brad Lynch warnt davor, dass Valve das interne Preisziel für die stationäre Konsole bereits vor zwei Monaten über dieser Marke ansetzte. Kosteneffizientes PC-Gaming und der einfachere Zugang zur Steam-Bibliothek im Wohnzimmer sind damit vorerst vom Tisch.
Speicher-Krise verteuert die Hardware
Die Ursache für die hohe Preisanweisung liegt in den anhaltenden Verwerfungen des Hardware-Marktes. Valve hatte die Steam Machine im vergangenen November zusammen mit dem neuen Steam Controller und dem VR-Headset Steam Frame angekündigt.
Der geplante Release für Anfang 2026 platzte mitten in der sogenannten „RAMaggeddon“-Krise, die die Einkaufspreise für Arbeitsspeicher und NAND-Flash-Konkomponenten massiv in die Höhe trieb. Valve sitzt damit in der Zwickmühle. Das Unternehmen muss die gestiegenen Produktionskosten eins zu eins an die Endkunden weitergeben, um keine massiven Verluste pro verkaufter Einheit einzufahren.
Die Hoffnung der Community, Valve würde die aktuellen Preiserhöhungen beim Steam Deck OLED nutzen, um die Steam Machine querzusubventionieren, ist unbegründet. Lynch erteilte diesen Spekulationen eine Absage. Valve operiert hier nicht als Wohlfahrtsverband.
Take this with a grain of salt, because it was just whispers in my ear
— Brad Lynch (@SadlyItsBradley) May 27, 2026
But back when I was told a figure for what Valve’s estimated price they’d have to set the starting price of Steam Machine, it was still higher than today’s Steam Deck prices..
And that was 2 months ago.. https://t.co/5NFhACz9NV
Veraltete Technik zum Premium-Preis
Das strategische Problem der Steam Machine ist nicht nur der Preis, sondern die Hardware-Stagnation durch die Release-Verzögerung. Wenn das System verspätet auf den Markt kommt, verbaut Valve Komponenten, deren Architektur zum Launch bereits als überholt gilt. Ein hoher dreistelliger oder gar vierstelliger Betrag für Hardware auf dem Stand von Ende 2025 ist im PC-Sektor nur schwer vermittelbar.
Zusätzliche Hürden drohen beim Vertrieb. Valve plant ein striktes Warteschlangensystem, um Scalper-Abgriffe zu verhindern. Bricht dieses System unter der Last zusammen, wandern die Konsolen direkt auf den Schwarzmarkt. Das treibt den effektiven Straßenpreis noch weiter nach oben.
Branchen-Insider wie Moore’s Law is Dead warnen zusätzlich davor, dass die Steam Machine bei einem zu hohen Preis keine Marktnische mehr besetzt, sondern irrelevant wäre. Microsofts eigene Hardware-Pläne mit dem Project Helix zielen auf eine vollkommen andere Zielgruppe ab, während Sony seine Marktführer-Rolle im klassischen Konsolensegment ohne echten Druck verteidigen kann. Valves Hardware wäre ein überteuertes Nischenprodukt für Enthusiasten.
Die Steam Machine verliert vor dem Start ihr wichtigstes Argument: das Preis-Leistungs-Verhältnis. Für Spieler bedeutet das: Wer auf ein Schnäppchen im Konsolenformat gehofft hat, wird enttäuscht. Bei einem Einstiegspreis von weit über 950 EUR ist der Griff zu einem individuell konfigurierten Gaming-PC oder einer klassischen Konsole aktuell die wirtschaftlich sinnvollere Entscheidung.

Ich sage es voraus:
Die neue Steam Machine wird wie die alte Steam Machine wegen ihrem Preis scheitern.
Sie ist von der Hardware/Performance etwas hinter der bereits 6 Jahre alten Konsolengeneration PS5+Series X und soll trotzdem über $900 kosten?
Laut mehreren Umfragen ist der Großteil der Interessenten nur bereit $500 bis max. $600 dafür zu bezahlen (somit ähnlich zu einer PS5/Series X), bei dem wahrscheinlich aufgerufenen Preis wird das nichts.
Daniel Scheitler könnte sein letzten endes ist die Steam Machine aber auch eher ein PC als eine Konsole. Konsole Hardware günstig spiele teuer. Pc hardware teuer spiele günstig aufgrund keys etc.
jetzt wo die ssd und ram super teuer sind im einkauf, geben die Unternehmen es natürlich weiter.
Die AI bubble wird platzen und China ist schon dabei, ihre Produktion zu steigern. Die wissen schon aktiv zu werden in Bereichen wo Nachfrage besteht.
Wenn dann irgendwann die Preise fallen, dann werden sich die Leute drauf stürzen.
Steam machine/Deck vorher 500€, kaum jemand kauft. Steam deck 1000€ keiner kauft. 30% sale.
Alle stürzen sich drauf……
Kein gesunder Mensch wird sich das Steamdeck kaufen für 1000€ damals stimmt Preis/Leistung gar nicht mehr!
Denke auch der Würfel ist mit max 1200€ Konkurrenzfähig aber nicht mit den spekulieren specs.
Sprechen wir uns in 2 Jahren nochmal, wenn die Geldgier bis dahin anhält… das wäre für unser Hobby nachhaltig schrecklich!
Dieser „Würfel“, ist jetzt schon gescheitert die Entwickler sollten die Veröffentlichung abbrechen und alles einstampfen. Knapp 1000€ für eine Technik aus 2018 ist schon eine dreiste Frechheit!