Steam Machine: Insider-Schätzung hält diesen Preis für realistisch

Mark Tomson
Als Inhaber und Managing Director von PlayFront.de prägt Mark Tomson die Vision einer unabhängigen Berichterstattung über die Welt von PlayStation. Sein journalistischer Schwerpunkt liegt auf technischen...

Valve schweigt weiter zum Preis der kommenden Steam Machine, doch eines Experten liefert jetzt eine Schätzung, die Hand und Fuß hat. Nach einem Blick hinter die Kulissen inklusive Hardware-Einblicken leitet der Tech-YouTuber Linus Tech Tips eine plausible Preisprognose ab, so fundiert, dass er scherzhaft versprach, im Falle eines Fehlschlags „einen ganzen Portal-Kuchen“ zu essen. Mutig, aber nachvollziehbar: Die Hinweise reichen tatsächlich für eine solide Einordnung.

Wie Linus auf die Zahl kommt – und warum sie Sinn ergibt

Die große Unbekannte: Valves semi-custom AMD-SoC. Ein Sechskerner mit RDNA3-GPU und 8 GB GDDR6 – leistungsstark, aber nicht frei im Handel zu kaufen. Um die Kosten einzuordnen, baute der Experte ein vergleichbares PC-Setup auf Basis eines Ryzen-5-Prozessors und einer RX 6600. Leistungstechnisch ein fairer Vergleich.

Das Ergebnis war eindeutig:

  • Selbst mit alten Tiefstpreisen lag das DIY-System über 600 US-Dollar.
  • Mit aktuellen Marktpreisen kratzt die Kombination an 900 US-Dollar.

Gleichzeitig ist klar: Valve zahlt nicht wie der Endkunde. Stückzahlen, Produktionsverträge, eigene Boards, all das drückt den Preis. Trotzdem steigen RAM-, SSD- und Logistik-Kosten seit Monaten wieder an. Linus kommt deshalb auf interne Herstellkosten von ungefähr 600 bis 650 US-Dollar.

Und weil Valve im Gegensatz zu klassischen Konsolenherstellern keine Verlustgeschäfte eingehen will, sondern den PC-Markt nicht unterlaufen möchte, liegt eine UVP um die 699 US-Dollar plötzlich sehr nah an der Realität. Kein Kampfpreis, sondern ein fairer Wert für die gebotene Technik.

Warum 699 Dollar strategisch sinnvoll wären

Valve will nicht in die Rolle eines Konsolenproduzenten rutschen, der Hardware subventioniert und später mit Spielen querfinanziert. Die Steam Machine soll ein PC bleiben – kompakt, effizient, aber klar im Ökosystem verankert. Ein Preis knapp unter 700 Dollar schützt Partner, deckt Kosten und verhindert, dass Firmen die Hardware zweckentfremden, weil sie plötzlich der günstigste Mini-PC am Markt wäre.

Offiziell bleibt alles offen. Doch die Argumente zeigen, dass 699 US-Dollar weder Wunschdenken noch Clickbait sind, sondern ein nachvollziehbarer Wert, wenn Valve kostendeckend arbeiten will. Sobald Valve den Preis nennt, werden wir wissen, ob der Kuchen wirklich „echt“ ist – oder ob Linus einen ganzen davon essen muss.

SOURCES:Youtube
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Rambazamba69
1 Monat zuvor

Viele zu teuer für diesen Elektroschrott, das Ding ist technisch auf einem Stand von 2020 Hahaha. Für diesen Preis bekomme ich eine PS5 Pro mit Laufwerk!

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