Ein Fund im Quellcode von Valve bereitet das Reservierungssystem der Steam Machine womöglich auf Hardware-Preise im vierstelligen Bereich vor. Für PC-Spieler bricht damit die Hoffnung auf eine günstige Konsolen-Alternative vor dem PC-Fernseher weg.
Valve hat ein unscheinbares Update für das hauseigene Hardware-Reservierungssystem auf den Servern ausgespielt. Dataminer analysierten die Aktualisierung sofort und stießen im Quellcode auf neue Zeilen, die das System explizit auf Zahlungsbeträge von „Tausenden von Euros“ vorbereiten.
Bisherige Marktberichte und Analysten-Schätzungen gingen trotz RAM-Krise von einem massenmarkttauglichen Einstiegspreis zwischen 600 und 800 Dollar aus. Valve verweigert bislang jede Form von Studio-Statement zu dem Vorfall. Die Community reagiert in den einschlägigen Foren mit Entsetzen auf die drohenden Anschaffungskosten.
Teures Bundle oder Premium-Hardware
Für den Fund im Quellcode gibt es drei denkbare Erklärungen abseits eines simplen Programmierfehlers. Die wahrscheinlichste Option ist die Verfügbarkeit eines High-End-Modells mit einer 2-Terabyte-Festplatte direkt zum Verkaufsstart. Alternativ könnte Valve den Vertrieb eines umfassenden Premium-Bundles planen, das neben der eigentlichen Recheneinheit noch zusätzliche Controller oder VR-Hardware enthält. Oder es ist schlichtweg ein Platzhalter, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Ein exakter Release-Zeitraum für das Gerät wurde von offizieller Seite noch nicht kommuniziert. Die Reaktionen der potenziellen Käufer sind eindeutig. Viele Spieler vergleichen die geleakten Zahlen bereits mit den Kosten einer PS5 Pro und kündigen bei einem Preis jenseits der Tausend-Euro-Marke den sofortigen Kaufverzicht an.
Valves Neuauflage des Steam Controllers ist seit dem Verkaufsstart am 4. Mai 2026 weltweit vollständig vergriffen, woraufhin die Preise auf eBay für bestätigte Bestellungen auf bis zu 399 EUR kletterten. Das entspricht einer Preissteigerung von knapp 303 Prozent gegenüber der offiziellen unverbindlichen Preisempfehlung von 99 EUR. Das Gerät wechselte innerhalb einer halben Stunde den Status von regulärer Hardware zu einem reinen Spekulationsobjekt, da Valve auf bewährte Schutzmaßnahmen gegen automatisierte Bot-Käufe verzichtete.
Studio-Statements von Valve-Ingenieur Steve Cardinali verweisen vage auf eine massiv unterschätzte Nachfrage sowie anhaltende Engpässe auf dem Komponentenmarkt durch die parallele Produktion der kommenden Steam Machine.
Es bleibt spannend, wie sich die Steam Machine am Markt positionieren wird – und vor allem zu welchem Preis.
Hoffe nicht das so teuer wird
700.- wäre bei mir schmerzgrenze. Sonst bau ich selber eine