Das randomized Reservierungssystem von Valve für die neue Steam Machine sollte eigentlich Scalper aussortieren, doch die ersten Plätze in der Warteschlange werden bereits auf eBay versteigert. Erfolgreiche Bewerber verkaufen ihre Bestätigungs-E-Mails an Meistbietende, bevor überhaupt eine Konsole verschickt wurde.
Valve scheitert am eigenen Verteilungssystem
Die Mechanismen des Marktes greifen auch bei digitalen Zuteilungen sofort. Valve wollte durch ein Zufallsprinzip bei den Reservierungen sicherstellen, dass echte Endkunden die Hardware zum regulären Preis erhalten. Die Realität zeigt das Gegenteil.
Auf Auktionsplattformen tauchen vermehrt abgeschlossene Angebote auf, bei denen Käufer dreistellige Beträge nur für das Recht bezahlen, die Konsole später kaufen zu dürfen. Das System ist unterlaufen. Ein überraschender Befund ist das nicht.
Der Ablauf folgt dem bekannten Muster bei jeder größeren Hardware-Veröffentlichung. Wer eine Mail mit der Kaufberechtigung im Posteingang findet, macht diese sofort zu Geld. Die Plattformen erlauben den Handel mit diesen Optionen, solange die Übergabe der finalen Hardware garantiert wird. Dass die Verkäufer hierbei das finanzielle Risiko komplett auf den ungeduldigen Käufer abwälzen, gehört zum Prinzip.
Die logische Konsequenz der künstlichen Verknappung
Der Markt reguliert sich über die Ungeduld der Konsumenten. Die Gaming-Community beklagt seit Jahren lautstark die steigenden Preise für Hardware und die Gier der Scalper. Dieselbe Community treibt nun die Preise für ein reines Vorrecht in die Höhe. Das ist paradox. Aber eben auch die logische Konsequenz. Wer bereit ist, für eine E-Mail zu bezahlen, verliert jedes Recht, sich über die Preisgestaltung der Hersteller zu beschweren.
Hersteller erzeugen durch Limitierungen ein künstliches Begehren. Die Spieler springen verlässlich über jedes Stöckchen. Solange diese Dynamik funktioniert, wird sich am Wiederverkaufsmarkt nichts ändern. Valve hat den Versuch unternommen, den Wiederverkauf einzudämmen, aber die Gier der Nutzer unterschätzt. Oder schlicht ignoriert.
Was lernen wir daraus? Wer Tausende Euro für den Platz in einer virtuellen Schlange bezahlt, hat die Kontrolle über sein Konsumverhalten endgültig verloren. Das System Valve funktioniert wirtschaftlich hervorragend, der Kollateralschaden auf eBay ist hausgemacht. Spieler sollten warten, bis die Hardware regulär im Handel steht. Wer das nicht kann, zahlt eben den Aufpreis für die eigene Ungeduld. Mitleid ist hier fehl am Platz.

Diese alte billige Technik aus 2018 würde ich nicht einmal für 500€ nehmen Hahaha. Sinnloseste Konsole/PC der Geschichte
Schade für diejenigen die wirklich eine haben wollen und durch die Scalper hinten auf der Reservierungswarteliste gelandet sind.
Da ich kein Gaming PC und auch nicht wirklich haben möchte ist die Steam Maschine eine gute Alternative für mich viele Spiele die es für die PS5 nicht gibt zu zocken.
Hoffe so sehr drauf das ich bei den heutigen Email Welle mit Kaufoption dabei bin.
Son Schrott ….wer das kauft selbst Schuld .