Am 18. Juni kehrt Still Wakes the Deep zurück – oder besser gesagt: wir kehren zurück zu dem, was davon übrig ist. Mit Siren’s Rest erscheint die erste kostenpflichtige Story-Erweiterung für den Horror-Titel von The Chinese Room.
Die Erweiterung spielt rund zehn Jahre nach den Ereignissen des Hauptspiels. Spieler erkunden das Wrack der Bohrinsel Beira D, die inzwischen auf dem Meeresgrund liegt. Im Fokus steht diesmal nicht das Überleben, sondern das Verstehen. Mit neuen Werkzeugen – unter anderem einer Kamera und einem Schneidbrenner – sollen die letzten Momente der Crew rekonstruiert werden.
Ob sich Siren’s Rest spielerisch eher wie ein Tauchgang oder wie ein interaktives Archiv anfühlt, wird sich zeigen. Klar ist: The Chinese Room bleibt seiner Linie treu, Horror und Story eng miteinander zu verweben, ohne auf klassische Action-Elemente zu setzen.
Neues Szenario, neues Team – vertrauter Stil
Die Story stammt diesmal von Sagar Beroshi (Helldivers 2) und wird von einer komplett neuen Sprecherbesetzung getragen: Lois Chimimba (Doctor Who) spricht Mhairi, außerdem mit dabei sind Lorn Macdonald (Bridgerton) und David Menkin (Alan Wake 2). Die Regie übernimmt wieder Kate Saxon, die bereits das Hauptspiel inszenierte.
Spielerisch bleibt abzuwarten, ob Siren’s Rest über reines Storytelling hinausgeht oder sich stärker auf Erkundung und Atmosphäre fokussiert. Hinweise auf neue Horror-Elemente gibt es – „in der Tiefe lauern Dinge, die selbst das Meer nicht einfangen kann“ – doch ob es sich dabei um reale Bedrohungen oder symbolische Rückblenden handelt, ist bisher unklar.
Siren’s Rest dürfte vor allem für Fans des Hauptspiels interessant sein, die mehr über das Schicksal der Crew erfahren wollen – und kein Problem damit haben, tief hinabzutauchen, auch wenn die Action an der Oberfläche bleibt.
Was denkt ihr: Reizt euch die Rückkehr zur Beira D? Oder war die Geschichte für euch eigentlich abgeschlossen?



