Studie zeigt: Spieler in UK, USA und Japan bevorzugen Singleplayer

Neue Ampere-Studie zeigt: In UK, USA und Japan bleiben Singleplayer beliebter als Multiplayer – selbst im PS5-Zeitalter. Junge Spieler brechen jedoch aus.

Lukas Neumann
Lukas ist Junior Editor bei PlayFront.de und bringt frischen Wind ins Team. Mit Neugier, Leidenschaft und kritischem Blick entdeckt er spannende Geschichten auch in unscheinbaren Spielen....

Es wirkt fast wie ein leiser Gegenentwurf zum Live-Service-Dauerfeuer. Eine neue Analyse von Ampere zeigt, dass Spieler in großen Märkten wie UK, USA und Japan weiterhin klar Singleplayer bevorzugen. Während Publisher auf der PS5 zunehmend Multiplayer-Mechaniken forcieren, bleiben viele Spieler beim klassischen Solo-Abenteuer, und das gegen den Trend eines Marktes, der immer stärker auf langfristige Bindung setzt.

Laut der Befragung unter mehr als 34.000 Teilnehmern gaben in den USA ganze 65 Prozent an, lieber allein zu spielen. Japan liegt mit 63 Prozent knapp dahinter, Großbritannien mit 58 Prozent. Selbst Deutschland reiht sich ein, dort bevorzugen 60 Prozent den Einzelspielerfokus.

Ein Generationenwechsel, der das Bild verändert

Spannend wird es beim Blick auf das Alter. Während nur 49 Prozent der 16- bis 24-Jährigen Singleplayer bevorzugen, steigt die Zahl bei den 25- bis 34-Jährigen bereits auf 56 Prozent. Besonders deutlich wird der Trend bei den älteren Spielern. In der Gruppe der 55- bis 64-Jährigen bevorzugen ganze 64 Prozent das Solo-Spiel.

Was nach einer simplen Altersfrage klingt, zeigt primär eines. Die Gaming-Gewohnheiten entwickeln sich nicht zufällig, sondern orientieren sich stark am kulturellen Umfeld. Wer mit Games wie The Last of Us, Mass Effect oder Skyrim groß geworden ist, hat eine andere Erwartungshaltung an Erzählungen und Spielgefühl. Jüngere Spieler sind dagegen stärker sozial eingebettet – Roblox, Fortnite, Minecraft oder Mobile-Titel prägen ihre Spielwelten, in denen Kommunikation ein integraler Teil des Gameplays ist.

Warum das für Entwickler und die PS5-Generation relevant bleibt

Trotz Live-Service-Offensiven zeigt die Studie, dass Singleplayer wirtschaftlich weiterhin absolut relevant ist. 24 Prozent der Befragten kaufen Spiele, weil Freunde sie spielen, doch der Kern bleibt stabil. Die Mehrheit bevorzugt Solo-Erlebnisse.

Für Publisher wirkt das beinahe wie ein Reality-Check. Gerade die PS5-Generation erlebt einen stärkeren Push in Richtung Multiplayer-Langläufer. Doch Titel wie Star Wars Jedi: Fallen Order oder Spider-Man 2 beweisen, dass starke Einzelspieler-Abenteuer nach wie vor ein riesiges Publikum erreichen – auch ohne ständige Monetarisierung.

Aus Sicht der Community ist das ein gutes Zeichen. Singleplayer bleibt kein nostalgisches Relikt, sondern ein aktiver Gegenpol zu überfrachteten Live-Service-Experimenten. Die Frage ist eher, wie lange Publisher diese Balance halten können, und ob die nächste Konsolenphase erneut neue Gewohnheiten prägt.

Singleplayer ist nicht tot, und er war es nie. Die Daten bestätigen nur, was Spieler seit Jahren spüren. Solide, gut erzählte Abenteuer haben weiterhin einen festen Platz, auch auf der PS5, auch im Multiplayer-Zeitalter. Aber wird Gen Z langfristig die Regeln brechen und das Verhältnis drehen? Das könnte darüber entscheiden, welche Spiele wir in zehn Jahren überhaupt noch bekommen.

Ps5 Sale 25
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Crydog
25 Tage zuvor

Ich bevorzuge auch singleplayer spiele obwohl ich viele fighting games spiele,spiele ich meistens dort den singleplayer conntent z.b bei sf6 den world tour modus oder bei tekken 8 geisterkampf meistens machen ich den ofline rank hoch bei den figuren die ich mag. Nrs spiele habe ich hauptsächlich wegen den story modus gespielt

Godzilla
26 Tage zuvor

Multiplayer geht mir komplett am A… vorbei.
Leider ruinieren sie auch die meisten SP-Spiele.

In einem Shooter brauche ich keinen Skill Tree.
In Rennspielen brauche ich keine sch… Open World.

Was die Studios nicht verstehen ist: in der Einfachheit liegt die Magie. Und hört auf, brüllenden Kindern auf Social Media zu huldigen!

Entwickler versuchen immer wieder das Rad neu zu erfinden, weil auch dumme, überflüssige Magazine die mangelnde Innovation kritisieren.

Ich will in Spielen auch nicht politisch erzogen oder belehrt werden.

Ich will ein simples Quake. Ein simples Killzone. Ich will ein simples Micro Machines ohne Waffen und 3D-Quatsch. Ich will ein wipeout, in dem ich nur Rennen fliegen will, keine abgedrehten anderen Modi – gliedert das doch aus! Ich will ein normales X-Com. Und verfi… noch eins! Ich will KEINEN Onlinezwang!
Ich will physische Medien, auf denen das ganze Spiel ist!
Ich will was HABEN für mein Geld!

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