Subnautica 2 ohne seine Schöpfer: Was bleibt vom Originalgeist?

Die Gründer von Unknown Worlds sind raus – Subnautica 2 kommt trotzdem. Doch was bedeutet das für das Spiel und seine Community?

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Lukas Neumann
Als leidenschaftlicher Gamer und Padawan von Niklas begleitet Lukas Neumann die Entwicklung der PlayStation-Ökosystems bei PlayFront.de. Sein journalistischer Fokus liegt auf der Aufbereitung aktueller Branchenthemen und...

Subnautica 2 nähert sich dem Early Access – aber ohne seine Väter. Nach der überraschenden Entlassung der drei Studio-Mitbegründer zeigt sich die Community schockiert – und nicht nur sie. Charlie Cleveland, Mitbegründer von Unknown Worlds und ursprünglicher Game Director von Subnautica, hat sich am Wochenende öffentlich zur Situation geäußert. Sein Fazit: Das Spiel ist bereit, die Entwickler nicht mehr dabei – und das schmerzt.

Ein sauberer Schnitt – oder ein stiller Machtwechsel?

Cleveland, CEO Ted Gill und Mitgründer Max McGuire wurden laut Mutterkonzern Krafton letzte Woche von ihren Rollen bei Unknown Worlds entbunden. Eine konkrete Begründung dafür fehlt bis heute. Was jedoch öffentlich wurde, ist die neue Führung: Steve Papoutsis, zuletzt verantwortlich für The Callisto Protocol, übernimmt als neuer CEO.

Für viele Fans fühlt sich das an wie ein Bruch mit der DNA von Subnautica. Denn: Cleveland selbst betont, dass das Spiel „fertig für den Early Access“ sei und das Team „sein Herzblut hineingesteckt“ habe – Aussagen, die man nicht unbedingt mit einem Abgang kurz vor Veröffentlichung erwartet hätte.

Der Entwickler nennt den Schritt „einen Schock“ – nicht nur für sich selbst, sondern auch für das verbleibende Team. Dass Krafton als Eigentümer nun allein über das Projekt bestimmt, ist keine Überraschung – wohl aber die Art, wie der Wechsel vollzogen wurde.

Die Fortsetzung kommt – aber mit Fragezeichen

Offiziell bleibt Subnautica 2 ein klassisches Einzelspieler-Erlebnis ohne Battle Pass, Lootboxen oder Abo-Modelle. Das wurde nach dem Führungswechsel noch einmal betont – offenbar, um die Community zu beruhigen. Trotzdem bleibt ein bitterer Beigeschmack: Viele fragen sich, ob das Spiel ohne seine ursprünglichen Köpfe seinen Charakter behalten kann.

Cleveland selbst gibt sich vorsichtig optimistisch – oder zumindest kämpferisch. In einem emotionalen Statement schreibt er: „Die Geschichte hier endet nicht.“ Was das konkret bedeutet, bleibt offen. Eine Rückkehr? Ein eigenes Projekt? Oder schlicht die Hoffnung, dass Subnautica 2 trotz allem gelingt?

Sicher ist, dass die nächsten Monate zeigen werden, ob sich die neue Führung behaupten kann – und ob die Community das neue Subnautica als „ihr“ Spiel akzeptiert. Bis das Spiel für Konsolen erscheint, vergeht ohnehin noch jede Menge Zeit.

Wie seht ihr den Führungswechsel bei Unknown Worlds? Wird Subnautica 2 seinem Erbe gerecht? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

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Dr. Bob
9. Juli 2025 09:10

Ich habe da ein sehr ungutes Gefühl dabei. Und ich liebe die Serie.