Aurogon Shanghai bringt „Swords of Legends“ als reinen Singleplayer-Titel für PlayStation, Xbox und PC auf den Markt.
Der chinesische Entwickler Aurogon Shanghai nutzt das Summer Game Fest für die detaillierte Vorstellung des vierten Teils seiner Gujian-Reihe. Ein neuer Gameplay-Trailer demonstriert das Kampfsystem anhand eines spezifischen Bosskampfes und führt die Mechanik der Geisterbegleiter ein.
Kulturelle Vorlagen bestimmen das Boss-Design
Das Action-RPG siedelt seine Spielwelt in einer mythologischen Urzeit an, die auf klassischer chinesischer Literatur basiert. Der im Trailer gezeigte Bosskampf gegen den Charakter Kong Kong Zi verdeutlicht diesen Ansatz auf mechanischer Ebene.
Die Angreifer-Muster dieses Gegners basieren laut Entwicklerangaben auf traditioneller chinesischer Zauberkunst und hautnaher Bühnenmagie, was sich in theatralischen Bewegungsabfolgen im Kampf widerspiegelt. Aurogon Shanghai verzichtet hierbei auf rein fiktive Fantasy-Elemente und greift stattdessen auf reale Kulturformen zurück. Das sorgt für visuelle Eigenständigkeit.
Taktische Tiefe durch das Geisterbegleiter-System
Ein zentrales Gameplay-Element in „Swords of Legends“ bildet das neu vorgestellte „Spirit Companion“-System, das die spielerische Dynamik im Kampf maßgeblich verändert. Spieler können Seelen aus dem Geisterreich beschwören, die aktiv als Support-Charaktere fungieren. Diese Begleiter übernehmen Schadensanteile des Hauptcharakters und ermöglichen das Auslösen kombinierter Finisher-Manöver. Als erster spielbarer Begleiter wurde ein Ochsen-Geist demonstriert. Die Mechanik zielt darauf ab, die rein auf Nahkampf fokussierten Gefechte strategisch aufzubrechen. Reine Pflichtübung.
Der Titel reiht sich in eine wachsende Welle technisch anspruchsvoller Action-RPGs aus dem chinesischen Raum ein. Im Gegensatz zu früheren MMO-Ablegern der Marke ist dieser vierte Hauptteil konsequent als Singleplayer-Erfahrung konzipiert. Ein konkretes Release-Datum verweigert der Entwickler bisher, obwohl der gezeigte Entwicklungsstand auf eine fortgeschrittene Produktion hindeutet. Multiplattform-Releases dieser Art zeigen, dass die Dominanz westlicher und japanischer Studios im RPG-Sektor nachhaltig bröckelt.
