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TEST: Assassin’s Creed Shadows: Claws of Awaji – Mehr Spaß als Ärger?

Assassin’s Creed Shadows: Claws of Awaji DLC im Test – spannende Kämpfe, kreative Missionen und Awaji Island. Highlights, Frustmomente & ehrliches Fazit.

Niklas Author 2026
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Niklas Bender
Editor-in-Chief bei PlayFront und Spezialist für kritische Analysen. Niklas Bender steht für eine klare redaktionelle Kante und furchtlosen Journalismus. Sein Fokus: die Dekonstruktion von PR‑Floskeln. Er...
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7.5
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Assassin’s Creed Shadows: Claws of Awaji ist draußen, und ja, Ubisoft will euch damit wahrscheinlich vom Hauptspiel überzeugen. Spoiler: Ich hatte mehr Spaß als erwartet, aber ein paar Dinge machen mich schon nachdenklich. Also schnappt euch euren Tee, wir reden über Bösewichte, Kampfstäbe und unnötige Laufwege.

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Guter Start, schwächelnder Abschluss

Claws of Awaji wirft euch direkt zurück in die Welt von Shadows. Keine umständlichen Zeitsprünge, kein künstliches „Wir springen jetzt zwei Wochen vor“, sondern gleich Action auf Awaji Island. Ihr begleitet Nawi auf der Suche nach ihrer Mutter Su – klingt simpel, funktioniert aber überraschend gut.

Der Anfang macht richtig Spaß. Ubisoft Bordeaux hat sich eine kleine, aber charmante Überraschung ausgedacht: eine Art Side-Scroller-Mission, bei der ihr quasi durch ein Puppentheater schleicht. Kurz, kreativ und ein echtes „Huch, das habe ich nicht erwartet“-Moment. Schade nur, dass das ein Einzelstück bleibt, ein ganzes DLC voller solcher Ideen hätte mich vom Hocker gehauen.

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Die Handlung selbst ist überraschend bodenständig. Keine verrückten Kultisten, keine plötzlich auftauchenden Monster aus dem Nichts, alles bleibt im Rahmen eines persönlichen Abenteuers. Die Geschichte konzentriert sich auf drei Elemente: Nawi und ihre Mutter, die Kontrolle über Awaji Island und Yasuke gegen die Senzoku Eer. Die Antagonisten sind tatsächlich besser geschrieben als die üblichen Unterboss-Klone im Hauptspiel. Jeder Boss hat nachvollziehbare Motivationen, die ihm Tiefe geben und die Kämpfe emotional aufladen.

Trotzdem stolpert der DLC später. Manche Missionen fühlen sich wie Füllmaterial an, und Nebencharaktere, die eigentlich interessant wirken sollten, bleiben blass. Besonders Su und ein alter Bekannter hätten mehr Präsenz verdient gehabt. Es gibt ein paar nette Ideen für soziale Infiltration, etwa Missionen, bei denen ihr in einem feindlichen Lager unbemerkt agieren müsst. Diese Momente fühlen sich wie ein kleiner Blick zurück in die „Assassin’s Creed Odyssey“-Stealth-Kunst an: simpel, clever und mit dem richtigen Assassin’s-Feeling. Leider bleibt es bei einzelnen Highlights, statt dass Ubisoft diese Konzepte konsequent weiterentwickelt.

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Awaji Island: Abenteuer mit Stolperfallen

Awaji Island selbst ist überschaubar, atmosphärisch und teilweise wirklich fies. Fallen, Hinterhalte und die neue „Danger Zone“ halten euch auf Trab – ein guter Gegenpol zu den langweiligen Reitpassagen des Hauptspiels. Ihr fühlt euch gejagt, nicht wie der übliche Attentäter, der alles plattmacht.

Besonders spannend: Das DLC vermittelt das Gefühl, dass die Insel aktiv gegen euch arbeitet. Trip-Wires, Giftfallen und patrouillierende Shinobi sorgen dafür, dass man jede Erkundung planen muss. Selbst das Überqueren eines scheinbar harmlosen Pfads kann schnell in einem Kampf enden, wenn man nicht aufpasst. Dieses permanente Risiko ist erfrischend, aber nach einigen Stunden auch anstrengend. Manche Gegner tauchen plötzlich auf, andere spawnen irgendwo im Nirgendwo, und schon steht man mitten in einem Hinterhalt. Das zieht die Story etwas in die Länge, lässt aber gleichzeitig die Welt lebendig wirken.

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Die Sidequests? Nun ja … Ubisoft Bordeaux setzt hier auf Quantität statt Qualität. Abgesehen von einem Duell mit einem alten Ashigaru, bei dem Yasuke zeigen darf, dass er noch nicht eingerostet ist, wirken die meisten Aufgaben wie Kopien aus dem Hauptspiel. Sammelquests, kleine Mini-Spiele und Standard-Herausforderungen – alles dabei, aber nichts davon hinterlässt bleibenden Eindruck. Immerhin passt es zum Hauptfokus: Story vor Nebenquests.

Kampf: Bow Staff und neue Moves rocken

Wenn Claws of Awaji etwas richtig gut macht, dann ist es der Kampf. Nawi bekommt einen Bow Staff, der nicht nur hübsch aussieht, sondern richtig taktisch ist. Gegner wegschubsen, zurückstoßen, zu Boden fegen – endlich kein stupides Draufhauen mehr.

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Die Posture-Angriffe (hoch, mittel, niedrig) bieten verschiedene strategische Optionen: Hoch für Stuns und Unterbrechungen, mittel zum Zurückstoßen und Raum schaffen, niedrig für Bodenkontrolle und Folgeangriffe. Wer einfach nur rumhackt, kommt nicht weit, man muss kombinieren, nachdenken, ausprobieren. Dazu drei neue Fähigkeiten:

  • Windstep: Geschwindigkeit, Reichweite und Kontrolle erhöhen, ideal für Gruppen.
  • Grab & Throw: Gegner elegant aus dem Weg räumen, Schaden clever verteilen.
  • Flurry of Blows: Fünf schnelle Treffer, die zusammen ordentlich einschlagen.

Auch Yasuke wird nicht vergessen: Neue Skills und Upgrades machen seine bereits mächtigen Waffen noch flexibler. Endlich fühlt er sich nicht mehr wie ein statisches Kampfmittel, sondern wie ein Charakter mit Optionen und Flow.

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Die Kämpfe gegen die Senzoku Eer sind ebenfalls deutlich abwechslungsreicher als die Shimbaku-Bosse des Hauptspiels. Jede Begegnung ist anders, mal mehr Stealth, mal mehr offene Konfrontation. Einige Mechaniken, wie das Reduzieren von Captain-Begleitern vor dem eigentlichen Bosskampf, machen die Auseinandersetzungen taktisch und nicht nur zu einer „Hau drauf“-Routine.

Klar, manche Gegner fühlen sich noch etwas zäh an, aber das Gesamtpaket macht Lust auf mehr. Endlich spürt man, dass Ubisoft Bordeaux sich mit den Kampfsystemen beschäftigt hat, statt nur Content zu recyclen.

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Fazit

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7.5
Criteria 7.5
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Crydog
21. September 2025 10:10

Ja das mini game fand ich klasse als Einstieg. Hab es schon durch hätte mir etwas mehr Umfang gewünscht aber im grossen und ganzen bin ich zufrieden und bin gespannt was sich ubisoft noch ausdenken wird mein tipp zwei neue waffen Gattungen
Yasuke =odachi
Noe=dual katanas
Würde lore technisch sinn machen und moves bzw. Animation Phasen hat man auch schon siehe gegner.
Was mir persönlich wirklich fehlt ist der Adler ich hoffe ubisoft fügt den irgendwann als Tiereschen Begleiter hinzu per dlc oder free patch. Am sonsten ist das für mich das beste ac.

N7Dan
21. September 2025 10:25
Reply to  Crydog

Kann ich nur zustimmen 😉

Dual Blades & Odachi wären sinnvolle Ergänzungen für’s Repertoire beider Charaktere!! Finde es insgesamt beeindruckend, wie es Ubisoft gelungen ist, zwei völlig unterschiedliche Typen an Spielbarkeit einzubauen und das Leveldesign entsprechend zu gestalten, bin mitten im ersten richtigen Run und man merkt, wieviel Arbeit mit den Patches eingeflossen ist, das Spielgefühl ist ein gänzlich anderes & mehr poliertes als zu Release, auf Claws of Awaji bin ich sehr gespannt und ob sich das als passende Erweiterung für’s bereits mehr als beeindruckende Hauptspiel herausstellt.

In 2025 habe ich kein anderes Game ausgiebiger gespielt und ich bin mir relativ sicher, dass es mein GOTY sein wird, es sei denn, Silent Hill f spielt dem noch als völlig anderes Genre den Rang ab, ein gutes Horrorgame geht für mich halt einfach immer!

Last edited 7 Monate zuvor by N7Dan
Crydog
21. September 2025 21:51
Reply to  N7Dan

Für mich ist obscure 33 game of the year es stimmt einfach alles

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