
Mit der zweiten Episode von „Resident Evil: Revelations 2“ geht das Horror-Action-Adventure in die Verlängerung. Welche Offenbarungen, Gameplay-Neuerungen und Raid-Mode-Extras die neue Episode bringt, erfahrt ihr in unserem zweiten Test zum Spiel.
Claires Episode

Berrys Episode
Nachdem Berry erfahren hat, dass sich Moira und Natalia bereits zuvor über den Weg gelaufen sind, entscheidet dieser, in der Hoffnung weitere Hinweise aufzustöbern, den Ort an dem sie sich trafen, erneut aufzusuchen. Während sich Barry und Natalia ihren Weg durch die Insellandschaft bahnen, kommen sie durch ein Fischerdorf, das offensichtlich durch einen Kampf in Mitleidenschaft gezogen wurde. Was keinem der Beiden dabei auffällt ist, dass sie die ganze Zeit von jemandem oder etwas verfolgt werden. An ihrem Ziel angekommen finden die beiden zwar den ausgebrannten Helikopter, aber keine Spur von Claire und Moira. Stattdessen stehen sie einer geheimnisvollen Gestalt gegenüber, die äußerst interessiert an Natalia zu sein scheint.
Mit der zweiten Episode nimmt „Resident Evil: Revelation 2“ endlich an Fahrt auf. Zwar lässt die Figureninteraktion noch immer zu wünschen übrig, jedoch kann das, was offenbart wird, mit etwas Resident Evil Allgemeinwissen, langsam aber sicher in die übergreifende Story der Serie gewoben werden. Wie schon die erste Episode endet auch die Zweite wieder mit einem Cliffhanger, der ein Gruppe Fans vor Freude aufschreien lassen wird, während die andere Gruppe, in der Befürchtung das die Geschichte mit den kommenden Episoden in die Abstrusität rutscht, den Kopf schütteln könnte.
Neue Waffen, mehr Gegner, mehr Ärger, die gleichen Extras

Ebenfalls neu ist ein äußerst unheimlicher und interessanter Gegnertyp, der unsichtbar durch die Gegend schleicht. Interessant wird eine Konfrontation mit besagtem Gegner dadurch, dass Berry ihn nicht sehen kann, dafür aber Natalia. Spielt man im Koop-Modus, lässt sich das Problem schnell durch Kommunikation mit seinem Partner oder einen Blick auf dessen Bildschirm aus der Welt schaffen. Im Einzelspieler sind diese Gefechte jedoch um einiges intensiver und furchteinflößender. Durch Knopfdruck kann man zwar zu Natalia wechseln und sich so die Position des Gegners vor Augen führen, ist diesem dann jedoch schutzlos ausgeliefert, während man als Berry schwer bewaffnet nicht sehen kann, worauf man schießen soll.
Erfreulicherweise macht die KI hier einen ausgezeichneten Job. Sobald ihr euch einem unsichtbaren Gegner annähert, warnt Natalia vor diesem und gibt stets dessen Position nach einem Schuss preis. Es sind Momente wie dieser, in denen „Resident Evil: Revelations 2“ zu seinen Wurzeln zurückkehrt. Kämpfe wie dieser machen sich die menschliche Angst vor dem Unbekannten zu nutzen und bringen etwas Grusel zurück in die mittlerweile action-lastige Serie.
Sammelwütige Spieler wird es freuen zu hören, dass mit der zweiten Episode auch neue Collectibles und Inventarerweiterungen für Moira und Natalia von der Partie sind. Neben dem Story-Modus finden sich auch die schon aus der ersten Episode bekannten Speedrun- und Unsichtbare Gegner-Modi wieder, die jedoch erst freigeschaltet werden müssen.
Mehr Raid-Missionen braucht das Land

Ein weiteres Feature das langsam zum Tragen kommt, ist die Vererbung, durch die sich Figurenspezifische Skills, die maximiert wurden, auf andere Figuren übertragen lassen. Vererbung verleiht dem Spiel-Modus, durch die Möglichkeit Figuren zu individualisieren, noch etwas mehr Tiefe und gibt den Anreiz dazu auch die anderen Spielfiguren hochzuspielen.
Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
Release: erhältlich
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