Ein ehemaliger Naughty-Dog-Entwickler enthüllt mögliche Plot-Details für das nächste Kapitel rund um „The Last of Us Part 3“. Ellie könnte ihren Status als „einzige Hoffnung“ verlieren.
Naughty Dog plant für „The Last of Us Part 3“ laut neuen Berichten womöglich eine drastische Erweiterung des Narrativs. Wie ein ehemaliger Mitarbeiter in einem Interview mit KiwiTalks verriet, habe Neil Druckmann die Vision geäußert, eine ganze Gruppe immuner Charaktere einzuführen, was die bisherige zentrale Rolle von Ellie grundlegend infrage stellen würde.
Das Ende des Ellie-Monopols?
Bisher war Ellie das unangefochtene Zentrum des Franchise – die einzige Person, deren Immunität der Schlüssel zur Rettung der Menschheit sein sollte. Die neuen Informationen aus dem Umfeld des Studios deuten jedoch darauf hin, dass Druckmann mit dem Gedanken spielt, diesen „Unique Selling Point“ aufzugeben. Es ist von einer regelrechten „Gemeinschaft“ immuner Menschen die Rede.
Sollte dieser Ansatz tatsächlich umgesetzt werden, stünde das Franchise vor seinem größten Umbruch. Wenn Immunität kein Einzelschicksal mehr ist, sondern ein Gruppenmerkmal, verschiebt sich der Fokus weg von der individuellen Bürde einer Einzelnen hin zu einer kollektiven, möglicherweise strategischen oder politischen Dimension innerhalb der Postapokalypse.
Das Interview deutet an, dass Druckmann die Geschichte über mehrere Protagonisten erzählen möchte. Nach dem Experiment mit Abby in Part 2 scheint dies der logische nächste Schritt für die Evolution des Gameplays zu sein. Technisch und erzählerisch würde dies Naughty Dog erlauben, verschiedene Perspektiven innerhalb einer Gemeinschaft von Immunen zu beleuchten.
Für die Fans bedeutet dies jedoch eine potenzielle Herabstufung Ellies. Es steht im Raum, dass ihre Charakter-Arc bereits abgeschlossen ist oder sie in „The Last of Us: Part 3“ lediglich eine Mentorinnenrolle oder einen Nebenpart einnimmt. Optional wird ein mögliches Spin-off rund um Joel und Tommy spekuliert.
Das strategische Risiko des „Crowded Plot“
Die Einführung zahlreicher immuner Charaktere birgt ein erzählerisches Risiko. Das Besondere an The Last of Us war stets die Intimität der Mission (Joel und das „Paket“ Ellie). Ein ganzer Kader von Immunen könnte die emotionale Fallhöhe verwässern.
Andererseits ermöglicht dieser Schritt Naughty Dog, die festgefahrene Lore zu erweitern. Warum sind diese Menschen immun? Gibt es genetische Gemeinsamkeiten? Ein solcher Fokus würde den technischen Aufwand für Gesichtsanimationen und Performance-Capturing, für den das Studio bekannt ist, nochmals in die Höhe treiben, um die individuellen Reaktionen dieser Charaktere auf ihre Umwelt darzustellen.
Wenn Naughty Dog diesen Weg geht, müssen wir uns auf ein deutlich breiter gefächertes Spielerlebnis einstellen. Statt einer linearen Odyssee könnte „The Last of Us: Part 3“ ein Ensemble-Stück werden, das verschiedene Gameplay-Stile durch unterschiedliche immune Protagonisten bietet. Die Ära von Ellie als alleiniger Identifikationsfigur geht wahrscheinlich zu Ende.
Das Studio riskiert hier viel, um die Marke vor der Stagnation zu bewahren, baut aber gleichzeitig auf die bewährte Strategie der multiplen Perspektiven, die schon den Vorgänger technisch und erzählerisch an die Grenzen des Mediums führte. Der Release von „The Last of Us: Part 3“ wird jüngsten Berichten zufolge jedoch nicht vor 2030 erwartet.
Trotzdem entweder joel oder ein selbst gebauten figur. Die Serie versinkt sonst in der Bedeutunglosigjeit
Ltlou3 nicht vor 2030? Und der verlinkte Artikel erwähnt tlou3 überhaupt nicht.
Danke für den Hinweis, Link ist gefixt. Der Backend-Editor ist ein manchmal technischer Albtraum mit Briefmarken-Sichtfeld – da rutscht so etwas durch.
Danke für die Korrektur im Artikel. Und die Anpassung in meinem Kommentar 🙃
´´Für die Fans bedeutet dies jedoch eine potenzielle Herabstufung Ellies´´
nicht nur das, er kann sie dann ganz dreckig verrecken lassen und ihr vorher noch schlimme dinge antun, wie bei !!! spoiler !!! joel !!!!!
das passt doch wieder super zu seiner art spiele zu entwickeln 🙂
er meinte ja bei last of us 2 schon, dass es keinen spaß machen soll. ich weiß nicht, ob der typ nicht mal ein paar sitzungen braucht aber das artet hart aus….
er benutzt die sony marken als ventil für seine idologien, weltanschuungen und um den leuten seine ´´schmerzen´´ auzubürgen, dafür bekommt er millionen von sony und wird für die ´´unmenschlichkeit´´ in seinen spielen, noch ausgezeichnet
ich weiß nicht wie es soweit kommen konnte, aber es wird vl langsam mal zeit, dass anerkannt wird, dass leid, elend, drama, hass und ´´charaktere schlimme dinge tun und durchleben lassen´´ nicht erwachsen ist…
erwachsen ist es, widrige umstände alleine oder mit anderen zu bewältigen, an hoffnung und menschlichkeit zu glauben, zusammen zu halten, anderen zu helfen und zu hinterfrage. bestehende systeme zu hinterfragen
spiele wie bioshock, deus ex, metal gear solid, silent hill, the last guardian etc… das sind spiele mit KUNST und message, mit metaebenen etc die trotzdem spaß machen die spieler ernst nehmen, sich das selber zu erarbeiten und zu erschließen statt zu belehren und erziehen zu wollen. spiele die eskapismus bieten und bei denen man trotzdem ins nachdenken kommt.
<3
Sorry, aber so ein Quatsch. Die Welt besteht eben nicht immer aus Gemeinschaft und wie können wir uns zusammen helfen. Last of Us hat immer die menschliche Natur gezeigt wie sie nun mal ist und immer sein wird, gerade in einer postapokalyptischen Welt würden genau diese Dinge passieren und auch in dieser Brutalität und Steigerung. Wenn dir Bioshock, Metal Gear, Silent Hill oder The Last Guardian besser gefallen, dann spiele das doch, ist okay, ich für meinen Teil liebe es wie Last of Us aufgebaut ist, besonders erzählerisch. Das Leben ist eben Schmerz und nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen und desto früher man das begreift desto eher kann man solche Spiele auch genießen auch wenn er sich paradox anhört.
PS: Und genau das ist es, was erwachsen werden bedeutet, trotz des Leides, des Elends, des Dramas, des Hasses sich irgendwie durchzuschlagen im Leben und dabei auf die zu vertrauen und zu beschützen, für die es sich lohnt und es wert sind. Das dabei Fehler bei der Beurteilung entstehen, liegt in der Natur des Menschen, genau das macht uns aber zu Menschen. Wer das verneint, ist für mich der wahre Ideologe.
Last of Us bildet stellt das so gut dar, wie kein anderes Spiel.
Deine Meinung ok….
Für mich ist es das perverse negative und hasserfüllte Machwerk mit erziehungsziel eines (in meinen Augen) kaputten Mannes, mit extremen „vorlieben“
Metro ist erwachsen und zeigt, wie die Welt wäre und ist. Man kann sich etwas rausziehen
Last of us ist stumpf, flach und pseudo erwachsen. Es zeigt das schlechteste vom Menschen und hat keinen Mehrwert ausser leid
Wer soetwas braucht, um zu „lernen“, dass böses zu noch mehr bösen führt und leid zu noch mehr leid, der ist schon verloren
Wer welche Machwerk abfeiert, sagt viel über den Menschen aus <3