The Last of Us: Part I – Naughty Dogs Rechtfertigungen machen es immer schlimmer

By Trooper_D5X 1 comment
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Das Remake zu The Last of Us: Part I lässt die Spieler einfach nicht in Ruhe, die sich inzwischen völlig unverstanden fühlen, was ihr eigentliches Problem ist. Naughty Dog schiebt derweil immer mehr Rechtfertigungen vor, die es nur schlimmer machen.

Vergangene Nacht hatte sich der Senior Environment Texture Artist Jonathan Benaino zu dem Remake in Form einer simplen Antwort auf eine User-Frage bei Twitter geäußert. Das wird ihm jetzt ein wenig zum Verhängnis, da er sich damit gleichzeitig in Widersprüche verstrickt, ob man es hier tatsächlich mit einem Remake oder nur einen simplen Remaster mit ein paar Ergänzungen zu tun hat.

Widersprüchliche Aussagen

Dem ging voraus, dass Naughty Dog behauptet, dass The Last of Us: Part I von Grund auf neu für die PS5 erschaffen wurde. Gleichzeitig ist die Rede davon, dass man keine neuen Gameplay-Mechaniken implementieren konnte, da dies das Gameplay zerstört hätte. Wie passt das zusammen? Und war es wirklich unmöglich, bestimmte Mechaniken aus The Last of Us: Part II zu übernehmen. Schließlich machen solche Dinge ein waschechtes Remake aus und hätten bei der Neugestaltung des Spiels berücksichtigt werden können. Banaino verwies hier explizit auf die Kriech-Mechanik aus Part II, aber gilt das auch für die recht nützliche Ausweichmechanik, fragt ein User? Wo könnte dies das Gameplay zerstören?

„Die Mehrheit der Fans versteht, dass Kriechen mit dem ursprünglichen Spieldesign nicht funktioniert hätte, aber viele von uns wünschten sich, dass Ausweichen hinzugefügt worden wäre, um den Kampf flüssiger/angenehmer zu machen, wie in Teil 2, es würde das Leveldesign nicht wesentlich verändern.“

the last of us part I remake
The Last of Us: Part I Remake

Es geht aber auch um andere Dinge, da User für ein Remake, für das sie den vollen Preis eines brandneuen Spiels bezahlen sollen, einfach mehr erwarten. Was ein Remake sein kann, zeigten zum Beispiel Demon’s Souls oder Final Fantasy VII, in die offensichtlich deutlich mehr Arbeit als in The Last of Us: Part I geflossen ist.

„Die Leute erwarten ein echtes Remake, mit neuen Animationen, Waffen, Infizierten, die uns mit etwas Ungesehenem überraschen könnten. Umgebaute und größere Schauplätze, womit man den Kampf tatsächlich verbessern könnten, wie diese Kriech-Optionen usw. Dies ist nur ein überteuertes Remaster.“

Der Preis ist zu hoch angesetzt

Immer wieder wird auf den zu hohen Preis verwiesen, den man einfach nicht als gerechtfertigt ansieht, und obwohl dies mehrfach und explizit angesprochen wurde, geht man darauf nicht ein. Stattdessen werden immer mehr Rechtfertigungen herausgekramt.

„Es ist lustig zu sehen, wie Mitglieder des ND-Teams versuchen, Kritik zu ignorieren und ihre Entscheidungen zu rechtfertigen …“

Inzwischen zieht das Statement des Senior Environment Texture Artist unzählige Antworten und Zweifel nach sich, die nicht mit dem übereinstimmen wollen, was Sony und Naughty Dog einen hier versuchen zu verkaufen.

Für viele wäre die naheliegendste Lösung die, wenn Sony den Preis für das Remake einfach senken würde oder tatsächlich das Gameplay weiter aufwertet. Letzteres wird wohl nicht mehr möglich sein, nachdem das Spiel bereits den Gold-Status erreicht hat. Ob irgendwann eine nachträgliche Implementierung erfolgt oder man die Kritik der Fans einfach weiter ignoriert, bleibt abzuwarten.

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