The Last of Us: Part II bringt die PS4 an ihre Grenzen

Ein Satz, den man ständig zum Ende einer Generation hört, ist: Unser Spiel bringt die Hardware an ihre Grenzen. Damit ist sich auch Naughty Dog mit ‚The Last of Us: Part II‘ ziemlich sicher, wie man in einem aktuellen Special zum Spiel äußert.

Creative Director Neil Druckmann sagt darin, dass alle Bereiche des Spiel soweit ausgereizt werden, sei es der Speicher, die Anzahl der Gegner oder die aufwendigen Animationen, dass die Hardware dadurch ans Äußerste gebracht wird. Hier kann allerdings auch nur die PS4 Slim gemeint sein, denn für diese Hardware wurde The Last of Us: Part II optimiert. Auf der PS4 Pro dürften folglich also noch Ressourcen übrig sein.

„Wie schon bei The Last of Us kamen wir an die Grenzen, was Speicher, Rechenleistung, Anzahl der Gegner auf dem Bildschirm und Größe der Level anbelangt”, so Druckmann. „Jetzt können wir deutlich größere Bereiche, Sequenzen mit einer Horde Infizierter und mehreren gegnerischer Trupps umsetzen, die in weitläufigeren Gegenden nach dem Spieler suchen.”

Dieser Aufwand schlägt sich natürlich auch im Realismus des Spiel wieder, wie Druckmann anhand eines Beispiels erklärt:

„Der Realismus, den wir mit den Gesichtern und Motion Capture erreichen können … Wir können die Aktionen der Schauspieler besser ins Spiel umsetzen und mehr Feinheiten übernehmen, wodurch es möglich ist, durch ein bestimmtes Blinzeln oder Stirnrunzeln mehr zu sagen als durch gesprochenen Dialog. Dadurch kann das Drehbuch deutlich vielschichtiger sein als zuvor.”

The Last of Us: Part II erscheint im Februar 2020.

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The Last of Us Part II - Collector's Edition
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