Gerüchte über ein neues The Witcher 3-Projekt machen seit Tagen die Runde. Analysten und Branchenquellen deuten wiederholt auf eine größere Erweiterung hin, obwohl diese bisher nicht offiziell bestätigt ist. Ob es sich um einen kostenpflichtigen DLC oder ein eigenständiges Spin-off handelt, bleibt unklar.
Die Hinweise stammen aus unterschiedlichen Richtungen, darunter von Noble Securities, die eine Story-Erweiterung erwarten, die als Brücke zwischen dem dritten Spiel und der kommenden Saga dienen könnte. Gleichzeitig haben Insider gegenüber Redaktionen angedeutet, dass CD Projekt RED bereits seit einiger Zeit an neuem Inhalt arbeitet.
Erste Spekulationen
IGN Polen berichtet, dass entsprechende Gespräche hinter den Kulissen schon seit Jahren geführt werden. PPE-Quellen bestätigten, dass es bereits 2025 Hinweise auf massiven neuen Content gab, der „Fans definitiv begeistern würde“. Bislang gibt es von CD Projekt RED jedoch weder eine Bestätigung noch ein offizielles Dementi.
Laut ersten Berichten könnte das Setting deutlich exotischer sein als bisher bekannte Regionen. Statt Nordstürme und verschneite Landschaften ist Zerrikania im Gespräch, eine Wüste mit eigenständiger Kultur, die im bisherigen Witcher-Universum nur angedeutet wurde.
Hinweise aus Lore und Spiel
Die bisher aufgetauchten Informationen liefern erste Anhaltspunkte, warum ein DLC in Richtung Zerrikania plausibel sein könnte. Ein zentrales Indiz sieht man in der Mantikor-Schule, die Geralt im Blood and Wine-DLC entdeckt. Ihr Hauptquartier liegt am Rande der Wüste im Osten, ein Gebiet, das im Hauptspiel bisher nicht bereist werden konnte.
Laut begleitender Lore des Witcher TTRPG experimentierte die Mantikor-Schule als einzige Witcher-Schule auch mit weiblichen Kandidaten im „Trial of the Grasses“. Das öffnet eine narrative Möglichkeit für Ciri und gibt ihr die Gelegenheit, ihre Kräfte weiterzuentwickeln oder neue Fähigkeiten zu erlangen, ohne die etablierten Regeln der bisherigen Spiele zu brechen.
Zusätzlich deuten Dialoge und Story-Elemente auf mögliche Hinweise hin. Letho von Gulet, falls er in eurem Spiel überlebt hat, erwähnt angeblich Pläne, in den Osten zu reisen. Im Kontext der Gerüchte wird das als kleiner „Seed“ interpretiert. CD Projekt RED könnte hier bereits langfristig Story-Pfade vorbereitet haben, die in einem neuen DLC aufgegriffen werden. Auch das kommende Witcher 1 Remake liefert indirekte Hinweise. Der Hauptgegner Azar Javed stammt aus Zerrikania – ein DLC könnte seine Heimat und deren Kultur erstmals spielbar machen, was sowohl Fans der alten Spiele als auch Neulinge anspricht.
Eine alternative Theorie
Die alternative Theorie sieht Kovir und Poviss als Schauplatz vor. Die Idee zeichnet verschneite Städte, Kanäle, Paläste und politische Intrigen, die optisch beeindruckend und erzählerisch spannend für einen politischen Thriller wären.
Aus Sicht der Spekulation gibt es hier aber zwei Probleme. Erstens könnte ein frostiges Setting direkt vor dem Release von The Witcher 4, das ebenfalls kalte Regionen zeigen soll, den „Wow-Effekt“ der neuen Saga schmälern. Zweitens wäre die technische Umsetzung auf der alten REDengine aufwendig, da komplexe Städte wie Pont Vanis neu gebaut werden müssten, nur um später in Unreal Engine 5 erneut zu entstehen.
Noch sind alle Hinweise unbestätigt. Was jedoch auffällt, sind die zahlreichen unabhängigen Quellen, die von einem kommenden großen Projekt sprechen. Ob CD Projekt RED tatsächlich 2026 mit The Witcher 3 zurückkehrt, bleibt offen, spannend für Fans ist es allemal.


Auch ne (gute) Möglichkeit, ein Spiel über Jahre am Laufen zu halten. Bin echt gespannt.