Kommt das neue DLC zu The Witcher 3 doch nicht nach Zerrikania? Laut einem gut vernetzten polnischen Insider soll die Erweiterung deutlich näher an bekannten Gebieten wie Velen und den Nördlichen Königreichen spielen. Eine offizielle Ankündigung von CD Projekt Red steht zwar weiterhin aus, doch die Hinweise verdichten sich.
Seit Wochen hält sich das Gerücht, dass The Witcher 3: Wild Hunt 2026 eine neue Story-Erweiterung erhält, angeblich als Brücke zum kommenden vierten Teil. Als möglicher Schauplatz wurde immer wieder Zerrikania genannt, ein exotisches Reich, das im Spiel selbst kaum erkundet wurde. Genau diese Theorie bekommt jetzt Risse.
Insider: „Ihr schaut zu weit weg“
Der frühere Gry-Online-Journalist „UV o grach“, der in der polnischen Branche als gut vernetzt gilt, äußerte sich in einem Livestream indirekt zur Map-Frage. Wörtlich ließ er durchblicken, dass viele „zu weit zum Horizont schauen“, während die Antwort „direkt vor ihrer Nase“ liege.
Das passt zu einer früheren Andeutung aus dem Dezember, wonach die neue Region eher eine Erweiterung von Velen sein könnte, also eine Ausdehnung bestehender Kartenbereiche statt ein komplett neues Areal. Das sind jedoch keine offiziellen Infos. Es handelt sich um Indizien aus einem Livestream, keine Bestätigung. Dennoch gilt die Quelle in der Community als verlässlich, was der Spekulation Gewicht verleiht.
Warum Velen realistischer wirkt
Aus Entwicklerperspektive wäre dieser Ansatz nachvollziehbar. Ein komplett neues Gebiet wie Zerrikania aufzubauen, inklusive eigener Architektur, NPC-Kultur und Biomen, wäre ein erheblicher Aufwand, vor allem für ein DLC, das Jahre nach Release erscheint und mutmaßlich von einem kleineren Team betreut wird.
Eine Erweiterung rund um Velen hätte mehrere Vorteile: vorhandene Assets, bestehende Lore-Anknüpfungspunkte und ein organischer Übergang zur Story von The Witcher 4, der Berichten zufolge stärker in den Nördlichen Königreichen wie Kovir und Poviss verankert sein soll. Ein Abstecher nach Zerrikania wäre atmosphärisch spannend, aber erzählerisch möglicherweise isoliert.
Community zwischen Wunsch und Realität
Die Idee von Zerrikania hat Charme. Neue Kultur, neue Monster, vielleicht ein frischer Tonfall. Aber man sollte sich fragen: Funktioniert das im Rahmen eines Brücken-DLCs wirklich sinnvoll? Oder wäre eine vertiefte Rückkehr in bekannte Regionen sogar stimmiger?
Falls sich der gemunkelte Release im Mai bewahrheitet, dürfte eine Ankündigung nicht mehr lange auf sich warten lassen. Bis dahin bleibt es bei einem gut begründeten Gerücht – mit einer klaren Tendenz Richtung Velen.
Was meint ihr: Lieber exotisches Neuland oder mehr Tiefe in bestehenden Gebieten von The Witcher 3?
