Tormented Souls 2 erreicht ersten Meilenstein – Horror-Sequel setzt starken Start hin

Tormented Souls 2 knackt 100.000 Verkäufe und 250.000 Wishlists. Warum das Sequel so gut ankommt und was Fans als Nächstes erwartet.

Lukas Neumann
Als leidenschaftlicher Gamer und Analyst begleitet Lukas Neumann die Entwicklung der PlayStation-Ökosystems bei PlayFront.de. Sein journalistischer Fokus liegt auf der Aufbereitung komplexer Branchenthemen und dem Testen...

Manchmal merkt man schon in den ersten Minuten, wenn ein Horrorspiel einen Nerv trifft. Tormented Souls 2 gehört genau in diese Kategorie. Rund einen Monat nach Release meldet Publisher PQube nun einen wichtigen Meilenstein: über 100.000 verkaufte Einheiten weltweit. Für ein klassisch angelegtes Survival-Horror-Spiel, das sich bewusst abseits des Mainstreams positioniert, ist das ein beachtlicher Erfolg.

Für Fans wirkt der starke Start wie eine Bestätigung dessen, was bereits der Vorgänger angedeutet hat: Das Genre lebt, auch ohne übertriebene Action oder teure Blockbuster-Produktion. Entwickler Dual Effect bleibt seiner Linie treu und liefert Horror, der sich eher an den 90er-Jahren orientiert und seine Spannung aus Atmosphäre, Rätseln und klaren Grenzen zwischen Sicherheit und Gefahr zieht.

Warum Tormented Souls 2 jetzt so viel Aufmerksamkeit bekommt

Die Rückkehr von Protagonistin Caroline Walker spielt sicher eine Rolle, doch der Erfolg lässt sich nicht allein damit erklären. Der zweite Teil erweitert seinen Vorgänger in entscheidenden Bereichen, darunter größere Schauplätze, mehr Varianz im Rätseldesign, ein stärkeres Spiel mit alternativen Realitäten und ein deutlicher Fokus auf erzählerischen Druck.

Caroline und ihre Schwester Anna stehen diesmal im Zentrum eines Mysteriums, das sich in der abgeschiedenen Bergregion rund um Villa Hess entfaltet, inklusive Klinik, Kloster, Einkaufszentrum und weiteren Schauplätzen, die man selten unangespannt betritt. Unsere Eindrücke aus dem Spiel liefert das Review.

Auch die internationalen Pressestimmen fallen entsprechend positiv aus: Wertungen zwischen 8 und 9 von 10 dominieren, oft mit der Begründung, dass Tormented Souls 2 den Geist klassischer Survival-Horror-Designs versteht, ohne nostalgisch stehenzubleiben. Dass PQube bereits „spannende neue Inhalte“ ankündigt, deutet außerdem darauf hin, dass die Entwickler den Schwung nutzen wollen.

Was bedeutet dieser Erfolg für das Genre?

Der frühe Meilenstein zeigt vor allem, dass Spiele wie Tormented Souls 2 wieder festen Boden unter den Füßen haben. Die Mischung aus festen Kameraperspektiven, fordernden Kämpfen und verzahnten Rätseln findet ein Publikum, das sich nach klar definiertem Survival-Horror sehnt. Spannend wird nun, wie Dual Effect die angekündigten Inhalte nutzt, ob als Qualitätsverbesserungen, Bonuskapitel oder etwas ganz anderes.

Vielleicht ist der stärkste Reiz aber gerade, dass Tormented Souls 2 noch nicht alles preisgibt. Nach diesem Start bleibt die Frage: Wie weit traut sich das Spiel, sein eigenes Konzept weiter zuzuspitzen?

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Schwerer Bunnes
2 Monate zuvor

Das Spiel ist auch top, spiele es gerade. Habe auch schon den ersten Teil durchgespielt, hat mir ebenfalls gefallen. Ist einfach Survival Horror alter Schule, aber in modernem Gewand. Gut finde ich auch die Idee, dass man die altbekannte Panzersteuerung mit dem Steuerkreuz spielen kann, während man mit den Analog Sticks modern steuern kann.

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