Der Sommer 2025 bringt frischen Wind in die skurrile Museumsmanagement-Simulation Two Point Museum. Mit einer Reihe kostenloser Updates erweitert Entwickler Two Point Studios das Spiel um neue Inhalte, Quality-of-Life-Verbesserungen und sogar ein arktisches Abenteuer. Den Anfang machen heute die sogenannten „MIA Exhibits“ im Rahmen des Updates Gedenkexponate und mehr.
Personalisierte Denkmale für verschwundenes Personal
Die auffälligste Neuerung des Updates ist gleichzeitig eine typische Two Point-Idee: Spieler können ab sofort Denkmale für vermisste Museumsmitarbeiter errichten. Dabei handelt es sich um individuell erzeugte Gedenkobjekte, die Name, Dienstzeit und Ort des Verschwindens anzeigen. Ob diese Angestellten auf Expeditionen verschollen oder den – wie immer fragwürdigen – Arbeitsbedingungen zum Opfer gefallen sind, bleibt dabei offen.
Die Denkmale können kreativ im Museum platziert werden: vom würdevollen Gedenkgarten bis zur humorvollen Abstellkammer-Installation ist alles erlaubt. Spielerische Funktion haben die Objekte zwar nicht, dafür sorgen sie für eine gewisse narrative Tiefe und passen zum schrägen Ton der Reihe.
Auch unter der Haube hat sich etwas getan: Die Expeditions-Mechanik wurde angepasst. Exponate tauchen jetzt verlässlicher nach einer bestimmten Anzahl an Expeditionen auf, wodurch unnötige Wiederholungen vermieden werden sollen. Das neue System wird zunächst an acht Orten getestet, darunter die Eisigen Minen und Downtown von Nasslantis.
Sommerfisch, Eiscreme & das arktische Finale
Noch im Juni folgt das kostenlose Sommer-Update, das zeitlich begrenzt eine neue Region im sogenannten Knochengürtel freischaltet. Im „Sonnengeküssten Bach“ lassen sich drei neue Fischarten fangen – darunter der Segelfisch und der Eisflutscher – sowie Sommer-Dekorationen, Bodenbeläge und ein neues Personaloutfit. Auch ein Eiscreme-Kiosk gehört zum neuen Mobiliar. Wichtig: Diese Inhalte verschwinden wieder, sobald der Sommer vorbei ist.
Den Schlusspunkt setzt Ende Juni Das letzte Museum – ein weiteres Gratis-Update mit einem neuen Standort in den Pointy Mountains. Das Gelände ist nur per Luftweg erreichbar, mit weniger Besucherandrang und harschen Bedingungen. Kuratoren müssen sich mit Yetis verbünden, um ein altes Rätsel zu lösen: das Verschwinden eines bekannten Museumskurators. Was genau dahinter steckt, wird nicht verraten – ob sich hier mehr als eine neue Spielmechanik verbirgt, bleibt offen.
Two Point Museum erhält mit den aktuellen Updates genau das, was sich aktive Spieler wünschen: kleinere Systemverbesserungen, neue Inhalte mit Bezug zur Spielwelt und saisonale Abwechslung – und das alles kostenlos. Wer schon länger dabei ist, bekommt Grund zurückzukehren. Und wer das Spiel noch nicht kennt, sollte spätestens mit dem Yeti-Update einen Blick riskieren.
Was haltet ihr von den neuen Features – sinnvoll oder nur Gimmicks? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!