Ubisoft beendet Spieleentwicklung bei Red Storm: 105 Mitarbeiter entlassen

Ubisoft entlässt offenbar 105 Entwickler bei Red Storm Entertainment. Das Tom-Clancy-Studio wird zur Support-Einheit für IT und die Snowdrop-Engine degradiert.

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Mark Tomson
Managing Director von PlayFront. Mark Tomson prägt die Vision einer unabhängigen PlayStation-Berichterstattung. Sein Fokus: Technische Analysen, Hardware-Evolution und die strategische Einordnung der Gaming-Industrie. Er steht für...

Ubisoft stellt offenbar die aktive Entwicklung von Videospielen am Traditionsstandort Red Storm Entertainment ein und entlässt im Zuge dessen 105 Mitarbeiter. Das Studio, das maßgeblich für die Wurzeln der Tom Clancy-Reihe verantwortlich ist, verliert damit seine kreative Eigenständigkeit.

Interne Informationen, die VGC vorliegen, sollen bestätigen, dass sämtliche Stellen in der Spieleentwicklung bei Red Storm gestrichen wurden. Das in North Carolina ansässige Studio wird künftig nicht mehr als leitender Entwickler fungieren, sondern lediglich als Support-Einheit für globale IT-Infrastrukturen und die Snowdrop-Engine operieren.

Dieser Schritt markiert das Ende einer Ära für das 1996 von Tom Clancy mitbegründete Studio, das die Marken Rainbow Six und Ghost Recon etablierte.

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Das Scheitern der VR- und Free-to-Play-Ausrichtung

Nachdem Red Storm im Jahr 2000 von Ubisoft übernommen wurde, verlagerte sich der Fokus in den letzten zehn Jahren zunehmend auf VR-Projekte wie „Star Trek: Bridge Crew“ und „Assassin’s Creed Nexus VR“. Ein entscheidender Faktor für die aktuelle Umstrukturierung dürfte die Einstellung von „The Division Heartland“ im Jahr 2024 sein.

Das Free-to-Play-Projekt wurde nach mehreren öffentlichen Testphasen gestrichen. Die Verantwortung für die großen Tom Clancy-Marken liegt bereits seit geraumer Zeit bei anderen Ubisoft-Studios in Montreal, Paris, Toronto und bei Massive Entertainment.

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Sparmaßnahmen im Rahmen des Konzernumbaus

Die Entlassungen bei Red Storm sind Teil eines weitreichenden Sparprogramms von Ubisoft. Der Konzern plant, die Fixkosten in den nächsten zwei Jahren um weitere 200 Millionen Euro zu senken. Dieser „Major Reset“ führte bereits zur Einstellung von sechs Spielen, der Verschiebung von sieben weiteren Titeln und der Schließung von zwei Studios.

Neben den Kürzungen in den USA sind auch Standorte in Toronto und das Hauptquartier in Paris von massivem Stellenabbau betroffen, wobei in Frankreich bis zu 18 Prozent der Belegschaft wegfallen könnten. Ziel ist eine Umstrukturierung der kreativen Teams in autonome „Creative Houses“.

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Red Storm Entertainment verschwindet als kreative Instanz vom Markt und verbleibt als reine Infrastruktur-Abteilung innerhalb des Ubisoft-Konzerns. Für Spieler bedeutet dies, dass keine eigenständigen Titel mehr aus diesem Studio zu erwarten sind. Die technologische Expertise fließt künftig ausschließlich in die Wartung der Snowdrop-Engine, die unter anderem für „The Division“ und „Star Wars Outlaws“ genutzt wird.

SOURCES:VGC
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1 Kommentar
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pray
20. März 2026 00:22

naja sie hatten im vr bereicht für die normalen user nur assasins creed was wirklich verdammt gut ist und das star trek spiel… okay eagle flight… was ich nicht als richtiges spiel zähle. schade, dass man da wieder kein durchhaltevermögen hatte. Wie bereits erwähnt ist das assasins creed vr wirklich ziemlich gut geworden und macht auch spaß beim spielen. sehr atmosphärisch und einfach gut von bewegung etc gelöst

tja… tom clancy hat das studio gegründet, ubisoft hat es später übernommen, einige der größten ubisoft marken, welche die firma groß gemacht haben stammen von diesem studio und jetzt werden sie nachdem man ihnen permanent falsche aufgräge geben und sie nicht mehr an ihre eigenene marken rangelassen hat, einfach rausgeworfen bzw das studio abgewertet.

man muss sich wirklich über nichts mehr wundern in der branche und vor allem bei ubisoft. wirklich das allerletzte…