Auf der Paris Games Week hat Ubisoft-Chef Yves Guillemot ein Video präsentiert, das kaum jemand erwartet hatte. Gezeigt wurde der heftige Online-Backlash gegen Assassin’s Creed Shadows im Frühjahr 2024. Der lange erwartete Ausflug nach Feudal-Japan, mit einem schwarzen Samurai als Co-Protagonist, wurde zum Ziel von Shitstorms prominenter Stimmen-
Guillemot wollte klarstellen: Es ging nicht um Politik, sondern um das Spiel selbst. Das 184-sekündige Video, professionell erzählt und überraschend offen, zeigt Ubisofts Umgang mit dem Sturm.
„Wir mussten aufhören, denen zu folgen, die uns hassten“
Die Botschaft des Videos war klar und zugleich bemerkenswert selbstkritisch. Ubisoft erkannte früh, dass eine Debatte mit den lautesten Kritikern kaum zu gewinnen war. Die Angriffe richteten sich nicht nur gegen das Spiel, sondern oft gegen die Absicht hinter seiner Gestaltung, insbesondere die Wahl eines schwarzen Samurai als Co-Protagonisten. Anstatt weiter in diese Auseinandersetzung zu investieren, entschied sich das Unternehmen für einen strategischen Richtungswechsel.
Guillemot brachte es auf den Punkt: „Wir mussten aufhören, denen zu folgen, die uns hassten. Wir mussten unsere Verbündeten mobilisieren.“ Damit meinte er die Fans der Reihe, die das Spiel mochten, verteidigen und aktiv weiterempfehlen würden. Ubisoft setzte also auf die eigene Community als Verstärker, statt in den immer lauter werdenden Kulturkampf zu geraten.
Der Release von Assassin’s Creed Shadows wurde schließlich verschoben, um Zeit für weitere Qualitätskontrollen und inhaltliche Anpassungen zu gewinnen. Das Entwicklerteam polierte die Mechaniken, Feinschliff an Animationen, Story-Elementen und Leveldesign wurde nachjustiert, um ein rundes Spielerlebnis zu gewährleisten. Gleichzeitig betonte man intern, dass Assassin’s Creed Shadows als Spiel und Unterhaltung überzeugen müsse,nicht als politische Botschaft.
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Dieser Ansatz sollte sicherstellen, dass die Debatte um Repräsentation nicht das eigentliche Spielerlebnis überschatten würde. Für Ubisoft war es ein Lernprozess, Fans zu stärken, statt sich in endlosen Online-Kontroversen zu verlieren, wurde zur obersten Priorität.
Zwischen Spiel und Debatte
Die Präsentation in Paris überraschte viele, weil das Event selbst technologische Neuerungen und VR-Themen angekündigt hatte, nicht den Rückblick auf ein Imageproblem. Trotzdem eröffnete der CEO einen seltenen Einblick in die Unternehmensstrategie: ein Live-Spiel gegen die Kritik zu führen, Fans als Verteidiger zu gewinnen und die eigene Marke zu schützen.
Am Ende war Assassin’s Creed Shadows das Ergebnis eines Unternehmens, das aus einer echten Community-Krise gelernt hat. Die Debatte zeigt, wie viel Einfluss Online-Backlash inzwischen auf AAA-Spiele hat, und wie Unternehmen darauf reagieren müssen, ohne ihr kreatives Konzept zu verwässern.
Ubisoft beweist damit, dass sie den Spagat zwischen Fan-Erwartungen und gesellschaftlicher Aufmerksamkeit bewusst managen, eine Strategie, die nicht jedem gefallen wird, aber Realität in der heutigen Gaming-Welt ist.
Was die Zukunft in Assassin’s Creed Shadows verspricht, verrät die aktuelle Roadmap.



„Es ging nicht um Politik“ – soso, da sagt die Ubisoft Webseite aber was anderes: „Learn more about how we are putting DIA (Diversity, Inclusion, Accessibility) at the heart of everything we do…“
Und drum hat man sich während den George Floyd Aufständen auch dafür entschieden, für das lang erwartete Spiel im feudalen Japan, einen schwarzen Protagonisten zu wählen.
Selbst wenn man dafür die paar vorhandenen Zeilen historischer Dokumente mit viel Fantasie zu einem riesen Papierwulst vergrössern musste, um anschliessend die Spieler hinters Licht zu führen mit der Behauptung, dass alles ganz historisch sei.
Ja, selbstverständlich gänzlich unpolitisch.
Man könnte auch mal aufhören die Spieler-Basis zu teilen, dann müsste man auch nicht die eine Seite „mobilisieren“ um gegen die Andere vorzugehen.
Aber das ist für das lernresistente Ubisoft dann wohl doch eine Brücke zu weit.
Es ist wie im Leben im direkten Kontakt bzw. Dialog oder in Internet Foren, mit lauten „Hassern“, die meist emotional getriggert sind, innerhalb der Grenzen ihrer eigenen Bubble leben & eine absolute Minderheit repräsentieren, wird nicht diskutiert.
Punkt. Da vorne ist die Tür.
Mit Assassin’s Creed Shadows haben Ubisoft voll abgeliefert & das Erlebnis innerhalb eines halben Jahres so feingeschliffen, dass es mittlerweile zu den besten AC’s der letzten zehn Jahre gehört.
Denen ist nur das Handwerk zu legen, wenn man aufhört sie zu finanzieren.
Natürlich führen sie ganz bewußt einen politischen Krieg. Und einen ideologischen.
Im Aufsichtsrat sitzen Heuschrecken a la BlackRock und Vanguard, und intern wüten die Diversen.
Yasuke hat es gegeben. Aber er war kein Samurai, sondern maximal ein Diener. Und diesen Kerl ohne Not hochzustilisieren mußte eine Konsequenz haben: Mißerfolg.
Und dann auch noch auf die eigenen Kunden einzuprügeln, ist das Letzte.
´´Gleichzeitig betonte man intern, dass Assassin’s Creed Shadows als Spiel und Unterhaltung überzeugen müsse,nicht als politische Botschaft´´
klar wollten sie das, sonst hätten sie keinen dunkelhäutigen samurai als hauptcharakter ins spiel gepackt… ubisoft hat politische messages in all seinen spielen.
´´Am Ende war Assassin’s Creed Shadows das Ergebnis eines Unternehmens, das aus einer echten Community-Krise gelernt hat´´
auch hier ein klares nein. ubisoft hat garnichts gelernt undmüsste erst einmal zeigen, dass sie verstehen was schief läuft, spiele entwickeln, die für die fans und nicht die aktionäre sind. politische messages und statements rauslassen und sich einfach mal wieder nur auf ein gute spiel konzentrieren.
würde man auf die fans hören, wäre man nicht auf dem weg, die letzten 30 jahre ubisoft komplett zu entwerten. mit jedem spiel kommen momentan neue ´´probleme´´ und die ausrichtungen sind eine katastrophe. egal ob solche ´´AAAA´´ spiele wie skull and bones, mirage mit seinen problemen, die tori debatte bei shadows, die live service elemente, rainbow mit seinen einheiten oder die ganzen fallen gelassenen marken wie watchdogs, rayman etc. dazu kaum investement in vr, prince of persia käst sich nicht aus, beyond good and evil kommt niemals oder wird eine katastrophe und far cry steht auch schlechter da als je zuvor.
yves guillemot redet, fabuliert und hat anscheinend von den kunden und eigenen marken gar keinen plan mehr
Ja muss dir in vielen sachen recht geben aber komischerweise was yusuke betrifft mag ich mittlerweile mehr als atzu oder noe,was nie gedacht hätte. Und far cry zocke ich gerade also erstmal den 4 teil bis auf die ego Perspektive ist es genau mein game (noch). Bin gespannt ob es mit jeden teil schlechter wird ^^