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Ubisoft setzt auf KI: „Eure Welt“ statt vorgefertigter Open Worlds

Ubisoft will mit KI Open-Worlds revolutionieren: Spielerinteraktionen sollen echte Konsequenzen haben, Sokrates könnte bald dynamisch im Spiel auftreten.

Lukas Author 2026
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Lukas Neumann
Als "Padawan" von Niklas begleitet Lukas Neumann das PlayStation-Ökosystem bei PlayFront. Er hinterfragt kritisch Grafik-Exzesse und AAA-Budgets, um eine ehrliche Perspektive auf aktuelle Gameplay-Konzepte und die...

Ubisoft-Chef Yves Guillemot hat kürzlich auf der New Global Sport Conference in Saudi-Arabien angekündigt, dass Künstliche Intelligenz die Art, wie Spiele entwickelt werden, grundlegend verändern könnte. Die Vision: Open-World-Titel, die nicht länger auf vorgefertigte Abläufe setzen, sondern auf echte Reaktion der Spielwelt auf die Entscheidungen der Spieler. Und ja, vielleicht bekommen wir demnächst sogar einen KI-Sokrates in Assassin’s Creed, der uns mit historisch akkuraten Philosophielektionen herausfordert.

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KI als Werkzeug für dynamische Welten

Laut Guillemot sollen NPCs künftig deutlich reaktiver agieren. Statt vorprogrammierten Handlungen würden sie auf das Verhalten der Spieler reagieren. „Die Welt, in der wir uns bewegen, wird intelligenter sein“, erklärt Guillemot. „Ihr habt Einfluss auf die Welt, und die Welt reagiert auf euch. Es wird eure Welt sein.

Für Spieler bedeutet das eine größere Freiheit – Entscheidungen hätten Konsequenzen, die nicht nur kosmetischer Natur sind. Ob die Technologie tatsächlich das verspricht, was sich nach einer spürbaren Evolution von Open-World-Spielen anhört, bleibt abzuwarten. KI in Spielen erzeugt bisher oft Inhalte, die zwar beeindruckend wirken, aber in der Tiefe nicht immer befriedigen.

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Sokrates als digitaler Philosoph

Ein besonders kurioser Punkt: Guillemot stellt sich vor, dass historische Figuren wie Sokrates nicht nur auftreten, sondern auch aktiv interagieren. „Ihr müsst seine Philosophie verstehen, um die Herausforderungen im Spiel zu meistern“, so Guillemot. Statt trockener Lehrstunden soll die KI das Lernen in den Spielfluss integrieren, ohne dass Spieler das Gefühl haben, belehrt zu werden.

Bereits in Assassin’s Creed Odyssey war Sokrates ein erinnerungswürdiger NPC, gestaltet von menschlichen Autoren und synchronisiert von einem Schauspieler. Die KI könnte solche Begegnungen künftig dynamisch gestalten, Dialoge und Reaktionen individuell generieren. Ob das wirklich „euer Sokrates“ wird oder am Ende doch nur eine weitere KI-Simulation, bleibt abzuwarten.

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Ubisoft geht mit der KI-Idee einen Schritt weiter als viele andere Studios: nicht nur Inhalte zu generieren, sondern Spielerinteraktion grundlegend zu verändern. Die Frage ist, ob sich hinter dieser technischen Vision echte Tiefe verbirgt oder ob es letztlich nur um beeindruckende, aber seelenlose Simulationen geht. Für Spieler kann es ein spannendes Experiment sein, solange die Technologie den Anspruch erfüllt, nicht nur vorgefertigte Open Worlds zu ersetzen, sondern echte Reaktivität zu bieten.

Ubisofts Weg zeigt, dass KI nicht nur ein Tool für Entwickler ist, sondern auch das Potenzial hat, das Spielerlebnis radikal zu verändern. Ob diese Vision gelingt, werden wir in den kommenden Jahren sehen.

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X8BL
12. September 2025 18:56

Ubisoft macht Ubisoft-Dinge. Wer Lust auf Mindfuck hat, kann sich das ja antun. Ich halte weiterhin großen Abstand zu dem Laden.

pray
12. September 2025 12:36

Ubisoft zeigt leider wieder, dass sie die ganze Ablehnung die sie seit Jahren entgegengebracht bekommen in vollem Maße verdienen

es wirkt wieder so, als hätte der alte Herr sich von irgendjemandem Ideen eintrichtern lassen, sie er selbst nicht mal halbwegs versteht und steht jetzt auf der Bühne, wirre Sachen brabbelnd, gar keine Ahnung davon habend, wie irgendetwas von dem was er davon sich gibt überhaupt umgesetzt werden soll, Hauptsache KI. Wenn das so weitergeht, werden wir die nächsten Jahre noch sehen wie Ubisoft sich komplett selbst zerstört

es ist nur noch traurig, was aus Ubisoft geworden ist. Die schlechtesten Zeiten von damals, als ihnen so viele Vorwürfe wegen den Türmen, dem Gameplay, den Open worlds etc. Gemacht wurden, waren bessere Zeiten als alles was wir jetzt die letzten Jahre mit ihnen erlebt haben

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