Ubisoft schlägt Alarm, denn in einem kürzlich eingereichten Jahresbericht warnt der Publisher, dass die Einnahmen im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich sinken werden. Schuld daran seien nicht nur rückläufige Verkaufszahlen physischer Spiele, sondern auch ein grundsätzlicher Wandel im Spielverhalten. Spieler konzentrieren sich zunehmend auf eine kleine Handvoll Mega-Hits, während neue Titel kaum Beachtung finden.
„Die klassische Einmalzahlung für ein Vollpreis-Spiel wird immer seltener. Multi-Game-Abos, Games-as-a-Service, Free-to-Play-Titel und Cloud-Streaming bieten attraktive Alternativen“, heißt es in dem Bericht. Spieler widmeten ihre Aufmerksamkeit länger andauernden Titeln, was für neue Releases oft das Aus bedeute.
Mega-Hits dominieren
Ubisoft beobachtet damit einen Trend, den Branchenkenner seit Jahren beklagen. Evergreen-Titel wie Fortnite oder GTA Online fressen die Aufmerksamkeit neuer Spiele auf. Laut Umfragen von Circana kaufen die meisten US-Spieler nur ein bis zwei Spiele pro Jahr. Für kleinere Studios und ambitionierte neue Projekte bedeutet das zunehmend harte Konkurrenz.
Ubisoft reagiert auf diese Entwicklung nicht nur durch strategische Berichte, sondern auch durch interne Umstrukturierungen. Gemeinsam mit Tencent entsteht die neue Tochtergesellschaft Vantage Studios, die sich auf die umsatzstarken Reihen Assassin’s Creed, Far Cry und Rainbow Six konzentriert. Die übrigen Studios werden in „Creative Houses“ reorganisiert, mit Fokus auf Agilität und Spezialisierung. Entlassungen bei Massive (The Division) und Redlynx (Trials) zeigen, dass der Umbau nicht ohne Opfer vonstattengeht.
Finanzielle Unsicherheiten und Investorenreaktionen
Die Sorgen bei Ubisoft gehen über das Spielgeschäft hinaus. Der Konzern verschob kürzlich die Veröffentlichung seines Halbjahresberichts und ließ Euronext den Handel mit Ubisoft-Aktien aussetzen. Insidergerüchte sprechen von internen Machtspielen zwischen der Guillemot-Familie und Tencent. Yves Guillemot ernannte jüngst seinen Sohn Charlie als Co-Chef von Vantage, ein Schritt, der Investoren laut Reuters nur bedingt beruhigte.
Ubisofts Bericht ist ein nüchternes Eingeständnis der Marktveränderung: Spielerzahlen stagnieren, Mega-Hits verschieben die Aufmerksamkeit, und neue Titel müssen härter kämpfen. Für Ubisoft bedeutet das, dass selbst große Marken und frische Projekte nicht mehr automatisch Umsatzgaranten sind.
Die kommenden Monate werden zeigen, ob die Umstrukturierung und Tencent-Kooperation genug Flexibilität bringen, um im zunehmend selektiven Spielemarkt zu bestehen.



Und wieder werden bei Ubisoft die falschen Schlüsse gezogen.
Sie haben ja selbst mit Mirage bewiesen, dass es funktionieren könnte.
Viel kleineres Budget aber mehr verkauft Einheiten als Shadows.
Was für eine Verblendung. Ubisoft geht unter und dem Stil des Hauses entsprechend projeziert man auf die Branche und redet „Trends“ und Schäden herbei, die man selbst durch Gier und Fehlverhalten begünstigt hat. Macht den Laden endlich zu
absoluter Schwachsinn, Spiele wie clair obscur kennt kein Mensch, sind eher AA und schlagen volle Kanne ein. Auch genug indie Entwickler haben super Erfolg und landen teilweise einen Hit nach dem anderen. Ubisoft baut einfach nur noch Mist, verrennt sich überall, monetarisiert seine Spiele übelst durch, rennt Trends hinterher, die keiner mehr haben möchte und hatte zwischen einen so schlechten Ruf, dass Millionen von Spielern keinen Bock mehr auf ihre Titel haben und ihnen den Rücken zuwenden
DAS ist das Problem bei ihnen, nicht der Markt
Aber natürlich steht man sich das nicht ein und Haut wieder einen neuen Bericht raus in dem man alle möglichen Gründe auf dem Hut zaubert, nur nicht auf sich selber gucken und überlegen ob man vielleicht permanent an den Leuten vorbei entwickelt und auch vor jedem einzelnen Spiel was man im letzten Jahren herausgebracht hat wieder eine riesen Kontroverse war
Habe das Gefühl das die ganze Branche spiele and den spieler vorbei entwickelt wir sind halt nicht modern audiance genung. Wobei ac shadows fand ich richtig gut auch yasuke, auch wenn er phänotypisch nicht ins setting passt ab