Uncharted & Ghost of Tsushima – Sony schließt Deal mit Netflix

Ob und wann Kinos wieder aufmachen, oder wie viele dann noch übrig sein werden, steht derzeit ja völlig in den Sternen. Insofern sind die großen Filmfirmen schon eifrig dabei, alternative Wege für ihre Veröffentlichungen zu suchen. So auch Sony Pictures.

Diese konnten jüngst einen Deal mit Netflix abschießen, wo man nach dem Kino-Run, wenn es den dann noch gibt, ihre kommenden Highlights zeigen wird, darunter Uncharted mit Tom Holland und die jüngst angekündigte Verfilmung von Ghost of Tsushima. Gleiches gilt auch für Morbius, wobei die Netflix-Premiere frühestens 2022 geplant ist.

„Sony Pictures ist ein großartiger Partner, und wir freuen uns, unsere Beziehung durch diese zukunftsorientierte Vereinbarung auszubauen“, sagte Scott Stuber, globaler Filmchef von Netflix. „Dies ermöglicht es uns nicht nur, Netflix in den USA ihre beeindruckende Auswahl an beliebten Film-Franchise-Unternehmen und neuen geistigen Eigentumsrechten zur Verfügung zu stellen, sondern es schafft auch eine neue Quelle für Erstlingsfilme für Netflix-Filmliebhaber weltweit.“

Unklar ist, ob Sony damit nicht den eigenen Streaming-Dienst Bravia Core torpediert, bevor dieser überhaupt startet. Bravia Core wurde erst auf der CES in diesem Jahr angekündigt und soll vor allem in technischer Streaming-Qualität allen anderen Anbietern überlegen sein. Im Vergleich zu Netflix strebt man hier eine vierfach höhere Bandbreite an.