Vorschau: Spellbreak – Eindrücke aus der exklusiven Beta

Lasst euch verzaubern von der Magie des neuen Battle-Royal-Titel von Proletariat Inc. Kennt ihr schon? Vielleicht nicht! Denn mit Spellbreak, das derzeit nur in einer exklusiven Beta gespielt werden kann, werden die Sturmgewehre, Panzer und Bazookas in die Ecke gestellt und waschechte Zaubertricks und Magie ausgepackt.

Spellbreak sieht sich als neues Battle Royal-Konzept mit epischem Zauberkampf und mächtiger Zauberwirkung. Die Spieler wählen eine Klasse, weben spektakuläre Zauberkombinationen und kämpfen, um ein allmächtiger Magier zu werden. Mit jedem neuen Skill entfesselt man weitere und mächtige Zauber, mit denen sich die Klassen auch zunehmend unterscheiden. Sozusagen ein Harry Potter mit Entwicklungspotenzial.

Ein Zauberlehrling wird geboren

Wie es sich für jedes ordentliche Spiel gehört, durchlaufen wir auch bei Spellbreak ein kurzes, aber effektives Tutorial, welches uns die Grundsteuerung des Spiels schnell erläutert. In der Beta beschränkt sich dies zunächst auf eine simple Charakterwahl, nach der es dann auch schon los geht.

Wir können zwischen den drei verschiedenen Modi: Solo, Duo oder Team wählen, welche selbsterklärend sein sollten. Spannend wird es dafür bei der Auswahl der Magierklasse. Hier haben wir die Qual der Wahl zwischen:

  • Steinformer: Der Steinmagier, welcher etwas besser gepanzert ist und offensiv am effektivsten auf mittlere bis kurze Distanz agiert.
  • Energiebündler; Ein Blitzmagier, der seine Gegner unter Strom setzt und mit dem richtigen Einsatz von Runen noch tödlicher wird.
  • Pyromagier: Die ideale Klasse für die Feuerteufel unter euch. Er beschießt seine Gegner mit Feuerbällen, kann aber auch ganze Gebiete entflammen.
  • Toxikologe: Der giftige Magier, der seine Gegner in große Giftwolken hüllen kann oder mit Gift beschießt. Eine Klasse, die sich sehr schön kombinieren lässt.
  • Frostgeborener: Eiskalte Zauberer, die hohen Schaden verursachen können und dabei auch gerne auf Distanz bleiben.
  • Sturmrufer: Der Meister der Lüfte greift gerne von oben an und ist dabei sehr flink und beweglich. Ein schwer zu packender Gegner.

Natürlich hat jede Klasse seine eigenen Angriffsmöglichkeiten, welche auch miteinander kombiniert werden können – und zwar in vielfacher Weise, einschließlich Magie, aber auch Movement-Aspekte. Der Entwickler nennt dies ein “kompetenzbasiertes Kampfsystem”, das es erst einmal zu erforschen und zu meistern gilt.

Unter eurer Ausrüstung, die es auf der Karte zu finden gibt, finden sich zudem auch Zweithandschuhe, welche ihr tragen könnt. Mit diesen kann man zum Beispiel eine tödliche Giftwolke in Flammen setzen oder sie mit Blitzen spicken. Weitergehende Angriffe sind Tornados, Frosthandschuhe oder Feuerbälle, die von Haus aus schon mächtig und gefährlich klingen.

Eure Angriffe kosten euch allerdings Mana, welches ihr klug einsetzen solltet, um nicht zu schnell wehrlos vor eurem Kontrahenten oder auf dem Schlachtfeld zu stehen. Der euch zur Verfügung stehende Talentbaum muss ebenfalls mit Bedacht auf eure persönliche Spielweise ausgerichtet werden, da man ganz klassisch nur begrenzt viele Talentpunkte ausgeben kann. Gerade im Zusammenspiel im Team macht es daher Sinn, sich vorher untereinander abzustimmen, um so das Maximum aus der Gruppe rausholen zu können.

Ready. Steady. Go!

Wir müssen gar nicht lange warten und schon sausen wir, wie bereits aus ähnlichen Titeln bekannt, mit einer Mordsgeschwindigkeit auf das Schlachtfeld hinunter. Hier suchen wir schnell, wie eben bereits angedeutet, etwas Ausrüstung zusammen und bereiten uns rasch auf die ersten Gegner vor. Je nachdem wie stark diese sind, ist unsere Runde entsprechend schnell vorbei oder wir überleben knapp und kratzen jeden Heiltrank zusammen, den wir finden können.

Im Großen und Ganzen sind damit die Unterschiede zwischen Spellbreak und den bereits bekannten Spielen des Battle Royale-Genres erklärt. Proletariat Inc. wird mit Spellbreak sicherlich nicht das Rad neu erfinden, hat allerdings eine echte, bisher gute Alternative zum bisher vorhandenen Material kreiert – weg vom Shooter-Design. Im Fokus stehen hier eher die Zaubersprüche und die Kombination aus Rogue-like Elementen und Rollenspielen, die klar durchdringen.

Optisch setzt man zudem auf ein Fantasy-Comic-Stil, der das magische Bild von Spellbreak wunderbar abrundet. Das sieht man auch am aktuell technischen Stand, der für eine Beta Version bereits hervorragend läuft, weshalb man auf gespannt auf die finale Version sein darf.

Insgesamt bringt Spellbreak somit zwar frischen Wind in das Battle Royale-Genre, erfindet es jedoch nicht gänzlich neu. Die Idee mit Magie und Zaubersprüchen statt Waffen und Kugeln gefällt und verspricht zumindest etwas mehr Abwechslung. Bleibt zu hoffen, dass die finale Version nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt.