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Vorschau: Transient – Lovecraftian meets Cyberpunk

Mit „Transient“ war auf der diesjährigen gamescom ein Titel vertreten, der sich vor allem an die Fans der Lovecraftian-Romane richtet, diesmal allerdings mit einem eher ungewöhnlichen Setting für dieses Universum. Ungewöhnlich kurz fiel aber zudem die Präsentation aus, da die Entwicklung laut der Stormling Studios noch ziemlich am Anfang steht.

Ziel mit mit dem Spiel ist es, die einzigartigen Lovecraftian-Abenteuertalente mit futuristischen Cyberpunk-Zutaten zu kombinieren, was zu einer einzigartigen Kulisse und Handlung führen soll. Von offizieller Seite heißt es hierzu:

„In einer fernen, postapokalyptischen Zukunft lebt das, was von der Bevölkerung der Menschheit übrig bleibt, in einer geschlossenen Zitadelle namens Domed City Providence, die geschaffen wurde, um die raue Außenumgebung zu überleben. In dieser letzten Zuflucht der Menschheit stößt Randolph Carter, Mitglied einer berüchtigten Hacker-for-Hire-Gruppe namens ODIN, versehentlich auf die schreckliche Wahrheit, eine Wahrheit, die seinen Verstand zerstören und ihn dazu bringen könnte, seine Existenz in Frage zu stellen.“

In „Transient“, welches im kommenden Jahr vom Publisher Iceberg Interactive veröffentlicht wird, schlüpfen wir also in die Rolle eines der wenigen verbleibenden Menschen, der sich seinen Weg durch deine geheimnisvolle und düstere Zitadelle bahnt, während wir verschiedene Rätsel aufdecken, Puzzle lösen und uns hin und wieder auch mit unserer Vergangenheit auseinander setzen müssen. Gespielt wird dabei in der First-Person-View, in der wir einen Mix aus Cyberpunk-Atmosphäre und okkulten Elementen in einer Art Action-Adventure erleben. Es erwarten uns sowohl Abschnitte, die an ein Alien-Raumschiff erinnern, als auch welche, die in irgendwelchen Gassen der Gegenwart spielen könnten.

Das Spiel wird von der Unreal Engine 4 angetrieben, um so eine möglichst beklemmende, als auch ansprechende Atmosphäre zu präsentieren. Und obwohl sich der Titel noch in einem sehr frühen Stadium befand, konnte man bereits erahnen, welchen Weg man damit einschlagen möchte. Es gibt viele Rätsel, die einem einiges abfordern können, und eine interessante Story, bei der es viel zu erforschen gibt. Ein wenig enttäuscht waren wir, dass es vorerst keine VR-Option geben soll, denn genau dafür wäre der Titel perfekt geeignet.

Insofern bleibt nun abzuwarten, wie sich „Transient“ in den nächsten Monaten entwickelt, dann hoffentlich mit weiteren Einblicken. Wir sind jedenfalls unglaublich gespannt.