Wäre die PS4 kein Erfolg, hätte es das Ende von PlayStation bedeutet, sagt ein Ex-Sony

Die PlayStation 3 war für Sony nicht unbedingt die erfolgreichste Konsole in der Geschichte von PlayStation und war anfänglich mit deutlich mehr Kosten verbunden, als sie Gewinn einbrachte. Hinzu kamen die generell schwierigen Zeiten für Sony damals, weshalb die PS4 zu einem Key-Faktor wurde.

Das sagte jetzt der ehemalige PlayStation Executive, Shahid Ahmad, in der kommendem Doku The PlayStation Revolution, der glaubt, dass es das Ende von PlayStation bedeutet hätte, wäre die PS4 kein Erfolg geworden.

„Die PS3 war definitiv eine schwierige Zeit, da viel Arbeit geleistet werden musste, um das technische Defizit und das finanzielle Defizit, die durch die Einführung dieser außergewöhnlichen Hardware entstanden waren, zu beheben. Es war ein außergewöhnliches Stück Hardware, aber es war auch außerordentlich schwierig, um das Beste aus ihr herauszuholen. Die Leute schafften es und es wurde schließlich ein Erfolg, aber es war ein echter Zermürbungskrieg.“

Vom Erfolg der PS4 in der anfänglichen Zeit war letztendlich sogar Sony überrascht, die dies als eine Art Erlösung empfanden, nachdem man mit der PS3 regelrecht durchs Feuer gegangen ist.

„Wir mussten das richtig machen, denn wenn wir es nicht täten, könnte es das Ende sein,“ so Ahmad.

In der Tat hatte Sony vieles bei der PS4 richtig gemacht, allen voran mit ihrem Slogan – For the Players -, aber man hat auch von den Fehlern profitiert, die Microsoft damals machte, vor allem aus Marketingsicht. Überzeugend war am Ende aber auch der Preis, der deutlich attraktiver gegenüber der Xbox One war.

Die vollständige Doku The PlayStation Revolution erscheint am 07. September 2020.