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Warten auf die Steam Machine: Valve priorisiert wirtschaftliche Logistik

Warum kommt die Steam Machine nicht? Valve nennt hohe RAM-Preise als Grund für den Verzug und veröffentlicht vorerst nur den Controller. Neue Fakten hier.

Niklas Author 2026
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Niklas Bender
Editor-in-Chief bei PlayFront und Spezialist für kritische Analysen. Niklas Bender steht für eine klare redaktionelle Kante und furchtlosen Journalismus. Sein Fokus: die Dekonstruktion von PR‑Floskeln. Er...

Valve verschiebt den Marktstart der Steam Machine auf unbestimmte Zeit, während der Steam-Controller bereits am 4. Mai vorbestellt werden kann. Das Unternehmen begründet die Entscheidung mit der aktuellen Marktsituation im Bereich der Hardware-Komponenten.

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Die Steam Machine ist laut Valve-Entwickler Pierre-Louis Griffais in ihrer Entwicklung abgeschlossen. Das System basiert auf der Architektur des Steam Decks, liefert jedoch durch eine leistungsstärkere GPU-Einheit eine signifikant höhere Performance für den stationären Betrieb. Die Software-Umgebung und das Hardware-Design sind finalisiert, womit das Gerät theoretisch bereit für die Massenproduktion ist.

Der entscheidende Faktor für die ausbleibende Veröffentlichung ist die globale Preisentwicklung bei Arbeitsspeichern. Durch den hohen Bedarf im KI-Sektor sind die DRAM-Preise im Jahresvergleich um 170 Prozent gestiegen. Valve-Ingenieur Steve Cardinali erklärte gegenüber Polygon, dass der Steam-Controller im Gegensatz zum PC keinen RAM benötigt und daher unbeeinflusst von diesen Lieferengpässen produziert werden kann. Eine künstliche Koppelung der beiden Produkte wurde zugunsten der frühen Peripherie-Verfügbarkeit verworfen.

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„Das Gerät hat keinen Arbeitsspeicher, und es ist für uns nicht so kompliziert, es auf den Markt zu bringen“, erklärte Cardinali. „Wir sind bereit dafür. Wir wollten genügend Stückzahlen produzieren, um bei der Markteinführung alle bedienen zu können, die eines haben möchten, aber es ist möglich, dass die Nachfrage unsere Erwartungen bei weitem übertrifft.“

Unklarheit über den Veröffentlichungszeitraum

Obwohl Valve eine Veröffentlichung innerhalb des Jahres 2026 weiterhin anstrebt, bleibt ein konkretes Datum aus. Das Unternehmen macht den Verkaufsstart von der Stabilisierung der Beschaffungskosten abhängig, um einen massentauglichen Preispunkt zu garantieren. Pierre-Louis Griffais betonte, dass es primär um die Logistik gehe, das Produkt zu vernünftigen Konditionen in die Hände der Nutzer zu bekommen.

Das Unternehmen verzichtet auf einen Launch unter widrigen ökonomischen Bedingungen und lässt die leistungsstärkste Hardware-Einheit vorerst in der Warteschleife. Valve wartet also lieber auf sinkende Rohstoffpreise, als eine Konsole mit einem durch Marktspekulationen aufgeblähten Preisschild zu veröffentlichen.

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Wie sich der Steam Controller in den ersten Tests schlägt, haben wir hier zusammengefasst.

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1 Kommentar
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Crydog
28. April 2026 05:42

Valve kann es egal sein wann das ding rauskommt da man kein Börsen geführtes unternehmen ist in Gegensatz zu Microsoft und Sony,man muss kein Rechenschaft ablegen.je länger man wartet desto günstiger wird man die veraltete Hardware später anbieten können kann mir nicht vorstellen das man die specs dafür verbessert. Kann mir schon vorstellen das man ein preis von 500€ anpeilt ohne Controller. Ist sogar ein schlau idee das seperat zu machen zu not kann man ein ps oder xbox Controller nehmen oder eine maus und Tastatur mit Bluetooths

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