[Update] Der Insider shinobi602 wiederspricht nun der Darstellung von Henderson, wonach Ubisoft das Franchise nicht abgeschrieben hat. Ein offizielles Statement fehlt aber weiterhin.
Ubisoft soll eines seiner einst wichtigsten Franchises aufgegeben haben. Nach übereinstimmenden Berichten aus Branchenkreisen gilt Watch Dogs intern als erledigt. Offiziell bestätigt ist nichts, doch die Quelle ist nicht irgendeine.
Der Insider Tom Henderson, der in der Vergangenheit mehrfach mit präzisen Ubisoft-Enthüllungen richtig lag, spricht davon, dass die Marke „komplett tot“ sei. Der Zeitpunkt passt ebenfalls, denn Ubisoft steckt seit Jahren in einer strukturellen Krise. Große Namen wie Assassin’s Creed und Far Cry kämpfen mit spürbarer Ermüdung, neue IPs zünden kaum, Live-Service-Projekte scheitern reihenweise.
Gleichzeitig trägt der Konzern einen der größten Mitarbeiterapparate der Branche, ein Kostenblock, der ohne externe Hilfe kaum noch tragfähig gewesen wäre. Die jüngste Tencent-Investition war weniger Wachstumsimpuls als Rettungsleine.
Vom Next-Gen-Versprechen zur Identitätskrise
Watch Dogs startete 2012 als technisches Aushängeschild. Die Idee eines offenen, vernetzten Stadtraums, den Spieler hacken und manipulieren können, traf damals einen Nerv. Der erste Teil verkaufte sich trotz sichtbarer Abstriche gegenüber der ursprünglichen Präsentation über zehn Millionen Mal. Kritisch solide, kommerziell erfolgreich, aber kein Genre-Umbruch.
Watch Dogs 2 korrigierte Tonfall und Gameplay, wurde besser aufgenommen, blieb wirtschaftlich jedoch auf ähnlichem Niveau. Der Wendepunkt kam mit Watch Dogs Legion. Das experimentelle „Play as Anyone“-Konzept war ambitioniert, wirkte auf einige jedoch technisch und spielerisch aber unfertig. Die Bewertungen fielen deutlich schwächer aus, die Verkaufszahlen blieben hinter den Erwartungen zurück. Ubisoft nannte lediglich 1,9 Millionen Verkäufe in den ersten Tagen, danach herrschte Funkstille.
Warum Watch Dogs kein Einzelfall ist
Dass Watch Dogs nun offenbar gestrichen wurde, ist weniger eine isolierte Entscheidung als ein Symptom. Ubisoft muss sich fokussieren. In einer Phase aggressiver Umstrukturierung überleben nur Marken, die entweder verlässlich Umsatz bringen oder strategisch unverzichtbar sind. Watch Dogs war beides zuletzt nicht mehr.
Ein Filmprojekt existiert zwar noch, dürfte aber eher ein Überbleibsel früherer Planungen sein als ein Hinweis für ein Comeback. Spieleentwicklung ist teuer, riskant und langfristig, genau das, was Ubisoft sich aktuell nur selektiv leisten kann, sprich:
- Pro: Das Ende von Watch Dogs schafft Luft für dringend nötige Neuausrichtung. Weniger Marken, klarere Prioritäten, geringeres Risiko.
- Contra: Ubisoft verliert erneut eine IP mit erkennbarem Profil – und damit Vielfalt im eigenen Portfolio.
Für Fans ist das bitter. Für Ubisoft vermutlich notwendig. Entscheidend wird sein, ob der Konzern aus diesem Rückzug lernt oder lediglich weiter Substanz abbaut, um Zeit zu gewinnen.




Man kann froh sein wenn von Ubisoft überhaupt noch was kommt und auch erfolgreich ist
Man hätte ja Watch_Dogs und Assaasins Cree näher zueinander bringen können. Sie spielen im selben Universum. Watch_Dogs 1 hat ja noch Teile der Assaasins Creed 3 Story um Desmond Miles weiter erzählt. Warum man von dem weg gegangen ist… 🤷🏻♂️
Schade, hab Garde erst die ganzen anderen Teile nochmal gespielt
Ubisoft der König im spiele begraben 😂
Selbst schuld wenn man sich zu weit vom 1 entfernt der mega war und dannach nunnoch mist Produziert hat!
Ironisch ist, dass 2 Serien den selben Tod gestorben sind. Die Idee alles und jeden zu steuern hat nämlich schon Driver gekillt 😄 und noch ironischer ist, dass watch dogs 1 ursprünglich ein Driver werden sollte.
Werde es nicht vermissen 🙂
Auch wenn Teil 2 doch sehr gut war gerade Spielerisch hätten sie aber nicht von der düsteren Dystopie abweichen dürfen die Zeitsprünge waren zu groß und die Geschichten zu unterschiedlich, ich denke eine zusammenhängende Geschichte hätte der Serie besser getan.
´´Das experimentelle „Play as Anyone“-Konzept war ambitioniert, wirkte auf einige jedoch technisch und spielerisch aber unfertig.´´
das Problem war einfach, dass die Idee verrückt war. Man hat sich gefragt, warum man irgendeinen random charakter spielen soll, wenn er keine persönlichkeit hat. Es kam als totale Schnapsidee rüber. Natürlich möchte man in einem spiel einen selbsterstellten charakter spielen oder halt einen vorgefertigten, mit Persönlichkeit. Einen Bauarbeiter, eine Oma, einen Postboten, einen Geheimagenten, einen Polizisten. Das ganze hat so beliebig und belanglos gewirkt, dass einfach viele Leute inklusive mir keine Lust auf das Spiel hatten und es sich angefühlt hat, als hätte Ubisoft das ganze Fundament und Konzept von Watchdogs verraten und zerstört.
Ich habe es dann später trotzdem gekauft und tatsächlich ist das Spiel weit besser als gedacht, aber wegen eben dieser total ´´verrückten´´ Idee, hatte man das Gefühl, dass aus watchdogs jetzt Klamauk statt ´´einer gegen alle´´ oder ´´widerstand gegen das system´´ wird. war einfach keine gute idee und hätte anders präsentiert werden müssen.
die marke hat so brutal viel potenzial, aber ubisoft kann oder möchte es anscheinend nicht nutzen. fangen wir mal da an, dass man den fokus mehr auf die story setzen müsste. die idee von aiden pearce in watchdogs 1 war doch grandios und was man damals im trailer präsentiert hat, wäre heute locker technisch umsetzbar. dann würden auch die verkäufe stimmen
´´Pro: Das Ende von Watch Dogs schafft Luft für dringend nötige Neuausrichtung. Weniger Marken, klarere Prioritäten, geringeres Risiko´´
das ist halt ein fiktiver pro-punkt. es wird keine neuausrichtung geben, es wird keine neuen mutigen marken geben. genau das ist ja das problem bei ubisoft. sie zerstören ihre alten marken, lassen vieles ruhen und nutzen es nicht, monetarisieren alles durch und immer weniger bleibt übrig. im endeffekt leben sie hauptsächlich von assasins creed, rainbow six siege, vl noch the crew, etwas far cry wo der name auch gelitten hat und ganz vl noch ein wenig sing, dance etc….
sie richten sich nicht neu aus, zumindet nicht was kreatvität angeht. das geld fließt in keine guten neuen mutigen marken. sie machen einfach nur weiter wie bisher mit noch weniger spielen, noch weniger vielfalt und noch mehr risiko weil die paar marken die übrig bleiben, alles tragen müssen.
ubisoft bzw yves guillemot fährt immer und immer weiter in die falsche richtung. service games, open world und das in einer zeit, wo die leute immer weniger lust auf service games haben, die meisten schon ihre eins zwei festen service titel spielen und wirklich jeder open world titel macht. es fehlt and mut, kreativität, guten stories und einprägsamen erlebnissen
soetwas wie damals die alten assasins creed titel, prince of persia, splinter cell (kommt aber mal abwarten wie) oder rainbow einzelspieler mit story
ubisoft möchte untergehen
Ja stimme dir zu der Fokussierung auf wenige marken erhöht sogar das Risiko des Scheiterns egal ob far cry,ac,divison oder rainbow six keine der marken wird durchgängig über 1 Milliarden gewinn erwirtschaften können soviele Rüstungen kann man sich garnicht kaufen in ac shadows. Das sind unrealistische Erwartungen auf der Management Ebene. Vallhala war halt das spiel zum richtigen Zeitpunkt bin mir nicht sicher ob man das mit anderen acs bewerkstelligen können wird. Bei anderen IPs kein plan ich denke mir wir haben genug militär schooter auf den markt wie du schon sagt jeder hat schon sein 1-2 gaas gefunden mehr ist nicht drin auf zeit und Kosten gründen. Aber da ist sony genauso auf den Holzweg,der markt regelt würde ein Politiker sagen. Open world sind für mich kein problem das problem ist nur wie ubisoft es gestaltet. Sie haben damals mir ac1 die Formel eingeführt was revolutionär war und dann auf alle ihre marken übertragen egal ob es passt oder nicht bzw. Es auch verpasst weiter zu denken. Die open worlds müssen mit leben gefüllt sein mit spannenden inhalten und nicht mit fragenzeichen. Das soll auch plädue für schlauch levels spiele ala last of us aber es muss zum Spiel passen zum Konzept. Auch ist schwierig das man soviele Studios hat die überall auf der welt verteilt sind. Es fängt schon damit an wie man das organisiert Zeitverschiebung,Kulturel Unterschiede,Sprache Barrieren,Recht auf home Office etc.
Man ist auch einfach zu groß in vergleich zu den was man erwirtschaftet und man muss die Mitarbeiter bezahlen können egal ob Paris oder Singapur deswegen hat man die Anteile an tencet verkauft um wieder flüssig zu sein und das tencet ihre Investitionen gewinnbringend wieder haben möchte ist verständlich sonst würde man nicht investieren. Ubisoft steht mit den Rücken zu Wand. Die nächsten releases werden zeigen ob Ubisoft überlebt oder nicht ganz geschluckt wird von tencet
Stimme dir zu. ubisoft hätte hast mehrere unterschiedliche Marken mit unterschiedlich hohen Budgets laufen lassen müssen. alles wegzustreichen und zu denken, dass das reicht war ein Fehler.
es fehlen am Ende studios, kompetente Mitarbeiter und Marken.
eine gesunde Mischung aus aaa und aa große und kleine studios wäre der beste weg, um Image Punkte, Reichweite und geld zu generieren das raffen die aber anscheinend alle nicht
Lieber auf zwei drei große Dinger fokussieren und wenns da mal krieselt, sind alle Entwickler weg, studios ebenso und keine Marken zum auffangen mehr da.
4-7 kleinere oder mittelgroße Marken die „gutes“ Geld einspielen, könnten einen aaa fail ofer sogar zwei auffangen aber wie bei sony will man nur noch die großen Fische…und wenn die ausbleiben hat man gar nichts mehr
Man könnte meinen, das sind alles geschäftsanfänger