Wildlight Entertainment: Entwicklerstudio nach Highguard-Aus offenbar aufgelöst

Nach dem Highguard-Flop steht Wildlight Entertainment vor dem Ende. Website und LinkedIn sind offline, Studio-Chef Chad Grenier sucht neuen Job.

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Mark Tomson
Managing Director von PlayFront. Mark Tomson prägt die Vision einer unabhängigen PlayStation-Berichterstattung. Sein Fokus: Technische Analysen, Hardware-Evolution und die strategische Einordnung der Gaming-Industrie. Er steht für...

Knapp 45 Tage nach dem Release von „Highguard“ scheint das Entwicklerstudio Wildlight Entertainment die Segel gestrichen zu haben. Die offizielle Webseite des Studios liefert derzeit nur noch einen 404-Fehler; die Unternehmensseite auf LinkedIn wurde komplett entfernt.

Diese Anzeichen folgen auf eine Phase, in der das Studio bereits mit Entlassungen zu kämpfen hatte. „Highguard“, das erst Ende Januar 2026 an den Start ging, konnte sich in einem gesättigten Markt nicht behaupten und wird bereits am 12. März final abgeschaltet.

Studiogründer Chad Grenier auf Jobsuche

Ein deutliches Signal für das Ende der Operationen liefert Studiochef Chad Grenier selbst. Sein persönliches LinkedIn-Profil weist ihn mittlerweile als „Open to Work“ aus – seine Tätigkeit bei Wildlight Entertainment wird dort als beendet geführt.

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Grenier, der das Studio über vier Jahre lang leitete, scheint damit die Konsequenzen aus dem wirtschaftlichen Misserfolg des Titels zu ziehen. Eine offizielle Pressemitteilung zur Schließung steht zwar noch aus, die digitale Infrastruktur des Unternehmens ist jedoch faktisch nicht mehr existent. Sony hat indes damit begonnen, die getätigten In-Game Käufe zu erstatten.

Ein gescheitertes AAA-Experiment

„Highguard“ wird in Branchenkreisen bereits mit Titeln wie Sony’s „Concord“ verglichen, das ebenfalls kurz nach Veröffentlichung aufgrund mangelnden Spielerinteresses eingestellt wurde. Trotz technischer Ambitionen und dem Versuch, neue Akzente im Genre zu setzen, reichte die Differenzierung am Markt nicht aus.

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Das Ende von Wildlight Entertainment unterstreicht die aktuelle Volatilität der Branche: „Highguard“ ist ein weiteres Beispiel für ein Live-Service-Konzept, das dem massiven Druck der Nutzergewinnung nicht standhalten konnte und nun ein komplettes Studio mit in den Abgrund gerissen hat.

Die Schließung von Wildlight Entertainment bedeutet das Ende für jeglichen künftigen Support von Highguard. Da die digitale Präsenz des Studios inklusive technischer Ansprechpartner gelöscht wurde, ist mit keinerlei Bugfixes oder Server-Wartungen bis zum finalen Abschaltdatum am 12. März 2026 mehr zu rechnen. Dies besiegelt den Status des Spiels als eines der kürzesten AAA-Live-Service-Experimente der letzten Jahre.

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