Wuchang: Fallen Feathers im Test – Zwischen Genrekopie und Überraschungshit?

Wuchang: Fallen Feathers startet mit gemischten Reviews. Technisch holprig, aber atmosphärisch stark – lohnt sich der neue Soulslike-Geheimtipp?

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Lukas Neumann
Als leidenschaftlicher Gamer und Padawan von Niklas begleitet Lukas Neumann die Entwicklung der PlayStation-Ökosystems bei PlayFront.de. Sein journalistischer Fokus liegt auf der Aufbereitung aktueller Branchenthemen und...

Das Action-RPG Wuchang: Fallen Feathers geht in dieser Woche an den Start und wurde vorab bereits von internationalen Medien unter die Lupe genommen. Der Titel entführt Spieler in ein düsteres China des 17. Jahrhunderts, kombiniert mystische Wesen aus der Folklore mit historischem Hintergrund – und verspricht dabei klassische Soulslike-Kost mit einer eigenen Handschrift.

Der erste Eindruck ist durchwachsen, aber nicht uninteressant. Während Endless Mode mit 9 von 10 Punkten lobt, wie großzügig das Spiel beim Umskillen und Experimentieren mit dem Build-System ist („a wonder“), kritisiert TSA eine uninspirierte Umsetzung und zahlreiche Performance-Probleme auf der PS5. Nur 4 von 10 Punkten waren hier drin.

Technisch holprig, inhaltlich spannend?

Tatsächlich scheint Wuchang: Fallen Feathers die Meinungen zu spalten. IGN vergibt solide 8 Punkte, auch wenn dort – wie bei TSA – auf „eine Vielzahl technischer Probleme“ hingewiesen wird, die das Erlebnis auf Sonys Konsole stark belasten. Trotzdem wird anerkannt, dass das Setting und die Mischung aus Mythos und Geschichte einen Reiz entfalten, den viele Genrevertreter vermissen lassen.

Ein Metascore von 75 zeigt, dass das Spiel Potenzial hat, trifft aber nicht durchweg ins Schwarze. Wer jedoch auf der Suche nach einem Soulslike mit frischen Ideen ist – und mit technischen Macken leben kann – könnte hier fündig werden. Abseits der drei erwähnten Magazine hagelte es nämlich zahlreiche 8er-Wertungen im guten Mittelbereich.

Wuchang: Fallen Feathers scheint kein perfekter Einstieg in den Hochsommer, aber womöglich ein Titel, der sich langsam eine Fangemeinde erspielen wird. Gerade das respektlose Spiel mit den gewohnten Souls-Regeln – wie der flexible Umgang mit Builds – dürfte Veteranen wie Neulingen entgegenkommen. Ob das reicht, um langfristig zu begeistern, bleibt abzuwarten. Vieles scheint hier von der Performance-Optimierung abzuhängen.

Wie viel Frust verträgst du, wenn dich ein Setting wirklich fesselt?

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Crydog
25. Juli 2025 06:27

Na es gibt wieder Journalisten die sich wegen der Darstellung der Heldin aufregen man weiss schon granicht was man dazu sagen soll das muss Satire sein oder wir leben in einer matrix