Microsoft entwickelt einen dedizierten Cloud-Controller mit direkter Wi-Fi-Anbindung, der durch die brasilianische Zulassungsbehörde Anatel vorzeitig enthüllt wurde.
Die geleakten Bilder zeigen ein deutlich kompakteres Gehäusedesign als bei den Standard-Controllern der Xbox Series X/S. Das Layout erinnert eher an mobile Lösungen von Drittherstellern wie 8BitDo. Technisch markiert das Eingabegerät jedoch eine wichtige Veränderung: Es unterstützt sowohl 2,4-GHz- als auch 5-GHz-Wi-Fi.
Diese Technologie ermöglicht es dem Controller, sich direkt mit den Xbox-Cloud-Gaming-Servern zu verbinden, anstatt den Umweg über die Konsole oder das Smartphone zu nehmen. Ziel dieser Architektur ist die signifikante Reduzierung der Latenz, ein Prinzip, das bereits Google bei seinem Stadia-Controller erfolgreich anwandte. Zusätzlich sind Bluetooth 5.3 und ein USB-C-Anschluss für kabelgebundene Nutzung integriert.
Akku statt Batterien und neue Farbvarianten
Im Gegensatz zu den herkömmlichen Xbox-Controllern, die weiterhin auf AA-Batterien setzen, verfügt das neue Modell laut den Dokumenten über einen fest verbauten, wiederaufladbaren 500-mAh-Akku. Die Aufnahmen zeigen das Gerät in den klassischen Farben Schwarz und Weiß. Trotz der geringeren Größe sind alle relevanten Bedienelemente – inklusive D-Pad, Bumpern und Triggern – vorhanden.
Dieser Controller ist ein zentraler Baustein in Microsofts Strategie, Xbox-Gaming unabhängig von potenter Hardware zu machen. Nachdem ursprüngliche Pläne für einen Hardware-Refresh 2024 angepasst wurden, konzentriert sich Redmond nun verstärkt auf die Peripherie für Game-Pass-Nutzer.

Im Vergleich zum Standard-Controller bietet die Wi-Fi-Anbindung einen spürbaren Vorteil bei schnellen Spielen im Cloud-Stream. Historisch gesehen ist dies Microsofts erster Versuch eines „Thin Client“-Eingabegeräts, das den Gaming-PC oder die Konsole als Vermittler überflüssig macht. Es ist zudem wahrscheinlich, dass dieses Modell preislich unterhalb des Standard-Controllers positioniert wird, um den Einstieg in werbefinanzierte Cloud-Modelle zu erleichtern, die sich derzeit ebenfalls in der Testphase befinden.
Für Nutzer des Xbox Game Pass Ultimate bedeutet dieser Controller potenziell ein deutlich präziseres Spielgefühl an Smart-TVs oder Mobilgeräten.
- Geringerer Input-Lag: Direkte Wi-Fi-Verbindung minimiert Verzögerungen im Stream.
- Mobilität: Durch das kleinere Design und den integrierten Akku ist das Gerät besser für den Transport geeignet.
- Hardware-Zwang entfällt: Optimiert für Spieler, die keine Xbox-Konsole besitzen und rein über die Cloud spielen.
Technisch ist der Schritt zur Wi-Fi-Direktverbindung längst überfällig, um Cloud-Gaming konkurrenzfähig zu machen. Die geringe Akkukapazität von 500 mAh deutet jedoch auf ein Leichtgewicht hin, das häufig an die Ladestation muss – zum Vergleich: Der DualSense der PS5 liegt bei 1.560 mAh. Für Cloud-Puristen ist das Gerät dennoch die bisher sinnvollste Hardware-Ergänzung.
Ein klassisches D-Pad wäre schön.
Wi-fi vielleicht ist dann endlich Mal das Problem mit der Verbindung zu Box endlich Mal gelöst 😁✌🏻 aber zocke jetzt nur noch mit Kalbe Game Pad 😂✌🏻 kein Bock mehr immer Mitten in der Runde ist die Verbindung weg 🤷🏻♂️ vorher im in der Lobby alles gut aber sobald man zockt Verbindung verloren 🙄😂 seit dem Kalbe 😂🖕🏻✌🏻
ich zocke mit 8BitDo Ultimate per Kabel.
bester Controller.
und endlich funktioniert die 8Bitdo Xbox app richtig.
Wann kommt der. Brauche neuen Elite.
Wurde auch schon vorgestellt. Elite 3 kommt 😊
Axel Ehlers Nein wurde nicht.
Finde die akku Kapazität zu gering wenn der Controller für cloud gaming genutzt werden soll und sogar ARM Prozessor verbaut hat für den Zweck. Und sieht irgendwie hässlich aus ist aber Geschmackssache bzw. Errinert an einen joi con oder eine Fernbedienung