Microsofts kommender Premium-Controller, der Xbox Elite Series 3, wird über neue Scrollrad-Tasten an der Unterseite und einen dedizierten Hardware-Switch für Cloud-Gaming verfügen. Bilder der brasilianischen Zulassungsbehörde Anatel bestätigen zudem den Wechsel auf einen austauschbaren Akku, der mit 1.528 mAh jedoch kleiner ausfällt als beim Vorgänger.
Der Xbox Elite 3 Controller integriert zwei zusätzliche Scrollräder im Bereich der Griffe, die vermutlich für Feinjustierungen in Simulationen oder System-Einstellungen vorgesehen sind. Damit erweitert Microsoft das bisherige Layout der Elite-Serie, das bislang primär auf rückseitige Paddles und Trigger-Stops setzte.
Die geleakten Dokumente deuten zudem darauf hin, dass die Hardware bereits die Zertifizierungsprozesse durchläuft, was eine offizielle Ankündigung im Rahmen des Xbox Showcases im Juni 2026 wahrscheinlich macht.
Scrollräder und Cloud-Latenz
Die auffälligste technische Neuerung sind zwei Scroll-Eingabegeräte auf der Unterseite. Während Standard-Controller auf digitale oder analoge Tasten setzen, könnten diese Räder in Titeln wie dem „Microsoft Flight Simulator“ für Trimmungen oder in Shootern für das Waffen-Scrollen genutzt werden.
Zusätzlich implementiert Microsoft einen dedizierten Cloud-Modus-Button. Dieser erlaubt es dem Controller, sich via WLAN direkt mit den Xbox-Servern zu verbinden, anstatt den Umweg über die Konsole oder das Smartphone zu nehmen. Dieses Verfahren ist bereits von Googles eingestelltem Stadia-Controller bekannt und reduziert die Eingabeverzögerung beim Streaming signifikant. Separat hierzu erscheint ein Xbox Cloud-Gaming-Controller, der zuvor gesichtet wurde.

Akku-Downgrade für mehr Flexibilität
Technisch überrascht der Wechsel beim Energiemanagement. Der fest verbaute Akku des Elite Series 2 war oft Kritikpunkt aufgrund der eingeschränkten Langlebigkeit. Der Elite 3 setzt nun auf ein entnehmbares Modul. Mit 1.528 mAh bietet dieses jedoch eine geringere Kapazität als die 2.050 mAh des Elite 2. Nutzer müssen hier abwägen, ob die leichtere Austauschbarkeit den Verlust an reiner Laufzeit pro Ladung rechtfertigt. Vermutlich kommt Microsoft damit der neuen EU-Richtlinie entgegen.
Der Xbox Elite 3 ist kein bloßes Facelift, sondern eine funktionale Erweiterung für Profi-Anwender. Die Scrollräder könnten ein Alleinstellungsmerkmal werden, sofern die Softwareunterstützung durch die Entwickler folgt. Für Cloud-Nutzer ist der direkte WLAN-Modus ein notwendiges Upgrade, um Streaming endlich konkurrenzfähig zu machen. Das Akku-Downgrade ist ein Kompromiss für die Reparierbarkeit, der Power-User im Langzeitbetrieb eher freuen als stören dürfte.
Diese Rädchen ist aber eine smarte Idee muss man schon sagen, wird man bestimmt als maus erstazt nutzen können oder sachen lauter leiser einstellen können etc. Das mit akku wechselbar ist nee tolle Sachen es werden bestimmt driit Hersteller höhere Kapazitäten anbieten kann sich sony gerne abgucken je weniger man selbst schrauben muss desto besser