Die neue Xbox-Chefin Asha Sharma korrigiert den Kurs ihres Vorgängers und betont die Notwendigkeit von exklusiven Inhalten für den Konsolen-Markt. Nach der Veröffentlichung einstiger Vorzeigetitel auf PS5 und Nintendo Switch 2 steht die Hardware-Sparte unter Zugzwang. Die Kehrtwende folgt auf wachsende Unruhe in der Community.
Microsoft, Sony und Nintendo benötigen exklusive Software, um Hardware zu verkaufen. Diese mathematische Grundregel der Gaming-Industrie versucht Microsoft nach Monaten der Orientierungslosigkeit wieder anzuwenden.
Asha Sharma erklärte auf einem Bloomberg-Live-Event, dass die bisherige Multiplattform-Strategie auf dem Prüfstand steht. Der Spagat zwischen maximaler Reichweite als Publisher und der Attraktivität der eigenen Konsole bleibt das Kernproblem.
Microsoft agiert derzeit als zweitgrößter Publisher der Welt. Das Erreichen großer Zielgruppen kollidiert jedoch mit dem Überleben der eigenen Hardware. Sharma fasst das Dilemma nüchtern zusammen: „At the same time, we’re increasingly becoming a platform, and in order to become a platform, you must have exclusive content and services.“ Jedes Spiel soll nun einzeln bewertet werden. Die pauschale Portierungswelle ist damit vorerst gestoppt.
Die 100-Tage-Bilanz und der Realitätscheck
Sharma feiert ihre ersten 100 Tage im Amt als Erfolg. Laut dem Studio-Statement wurde in diesem Zeitraum mehr Software ausgeliefert als im gesamten Vorjahr. Der Game Pass kehrte nach einem achtmonatigen Einbruch wieder auf einen Wachstumspfad zurück. Dafür waren drastische Maßnahmen notwendig. Die Rückbenennung der Marke in XBOX und eine Preissenkung des Abonnement-Dienstes sollten den Schaden begrenzen.
Die User haben den Vertrauensverlust durch die Aufhebung der Exklusivitäts-Grenzen dennoch nicht vergessen, was die Hardware-Verkäufe direkt widerspiegeln. Der Markt verlangt klare Argumente für den Kauf eines Systems. Sharma kündigte an, den Betrieb radikal umzugestalten: „We need to look at how we’re investing, how we’re prioritising, and change how we operate.“ Worte ohne Taten helfen der Plattform allerdings wenig. Am Ende müssen die Zahlen sich langfristig stabilisieren.
Microsoft hat eingesehen, dass eine Konsole ohne echte Exklusivtitel wertlos ist. Die Aufweichung der Grenzen hat der Hardware-Sparte massiv geschadet. Spieler erhalten jetzt das Versprechen einer Kurskorrektur, verpackt in das übliche Management-Loblied der ersten 100 Tage.
Ob diese Ankündigung Substanz hat, zeigt sich am Sonntag beim Xbox Games Showcase. Wenn dort die nächsten Portierungen für die Konkurrenz angekündigt werden, war die Bloomberg-Rede reine Makulatur.

Immer noch nekn FH6 für die PS5. Jetzt will ich es auch nicht mehr haben. Habe mir jetzt GT7 geholt. Die können FH6 jetzt behalten. Dabei war ich bereit das komplette Paket zu kaufen inkl. Premium Pass. Microsoft macht wieder alles „richtig“ 😂
Sind halt schon 2 sehr unterschiedliche Spiele (wobei ich GT7 bevorzuge).
Bei Microsoft zählt nur 💲💲💲
Nur weil ein paar Hardcore Xbox Fans wegen Exclusive schreien?
Ums Geld geht es bei allen Firmen. Ohne Umsatz kein Betrieb.
Und warum sollte man eine Xbox kaufen, wenn man die Spiele auch für PS, PC und Switch bekommt? Das hat nichts mit hardcore Fans zu tun. Ich habe mich für Xbox damals entschieden, wegen Spielen wie Halo und Fable. Ohne Exklusive Spiele brauchst du auch keine eigene Konsole. Wenn Microsoft noch die Xbox Sparte halten will, müssen sie wieder auf Exklusivspiele gehen und auch den PC davon ausschließen. Aber dass das nie passieren wird, ist die Marke Xbox leider eh schon tot
Naja wenn sollten nur Nintendo,PS und Steam und co ausgeschlossen werden aber nicht der PC als Plattform.MS hat ja seine Xbox App über der sie die Möglichkeit haben das Spiel zu vertreiben,so das man so oder so quasi ein Xbox/MS Account haben muss und verlieren dadurch nicht unbedingt Geld, vorallem da sie mit der Konsole eh kein Gewinn erzielen sondern über die Games/Hardware.So drücken sie auch nichts an Steam ab.