Microsofts neue Gaming-Chefin Asha Sharma hat in einem internen Memo eingeräumt, dass der Xbox Game Pass für Spieler aktuell „zu teuer“ sei. Nach der massiven Preiserhöhung im vergangenen Jahr strebt das Management nun ein flexibleres System an, um die Attraktivität des Dienstes wieder zu steigern.
In einer internen Mitteilung an die Belegschaft erklärte Asha Sharma, dass das aktuelle Preismodell des Game Pass nicht das endgültige sei und man kurzfristig eine bessere „Value Equation“ für die Kunden benötige.
Strategiewechsel nach Rekordpreisen
Die Aussagen kommen rund sechs Monate nachdem Microsoft den Preis für die höchste Stufe, den Game Pass Ultimate, im Oktober 2025 drastisch um 50 Prozent auf 26,99 Euro pro Monat angehoben hatte. Sharma, die erst im Februar 2026 die Nachfolge von Phil Spencer antrat, distanziert sich damit deutlich von der aggressiven Monetarisierung ihres Vorgängers.
Der aktuelle Status quo der Abomodelle (Stand April 2026):
- Game Pass Ultimate: 27,00 € / Monat
- PC Game Pass: 15,00 € / Monat
- Game Pass Premium: 13,00 € / Monat
- Game Pass Essential: 9,00 € / Monat
Das Call of Duty-Dilemma
Hinter den Kulissen tobt ein wirtschaftlicher Verteilungskampf. Die Integration von Call of Duty als Day-One-Titel gilt als Hauptgrund für die letzte Preisexplosion. Berichten zufolge verzichtete Microsoft allein im letzten Jahr auf über 300 Millionen US-Dollar an direkten Verkaufserlösen, um die Shooter-Reihe im Abo zu halten.
Intern wird nun laut Sharma über ein „flexibleres System“ nachgedacht. In der Branche wird bereits spekuliert, ob Microsoft Call of Duty künftig aus dem Standard-Abo entfernt oder in ein noch teureres Zusatzpaket auslagert, um den Basispreis für Gelegenheitsspieler wieder senken zu können. Sharma kündigte an, in der kommenden Woche detaillierter mit den Teams über die neuen Pläne zu sprechen.
Microsoft hat sich mit der „Day One“-Garantie für AAA-Blockbuster in eine Sackgasse manövriert. Während die Spielerzahlen durch Titel wie „Call of Duty: Black Ops 7“ stiegen, stagnierte der Umsatz pro Nutzer aufgrund der hohen Akquisitionskosten. Dass Sharma den Dienst jetzt als „zu teuer“ bezeichnet, ist das Eingeständnis, dass die Schmerzgrenze der Community erreicht – und für viele bereits überschritten – ist.
Ein modularer Aufbau, ähnlich wie bei Streaming-Anbietern wie Netflix (Basis mit Werbung vs. Premium), ist die logische technische Konsequenz, um die Nutzerbasis jenseits der Hardcore-Gamer wieder zu erweitern.
Eine Preissenkung im Kernsegment ist wahrscheinlich, wird aber vermutlich mit einem Verlust an Inhalten erkauft. Wer weiterhin die großen Blockbuster wie Call of Duty oder Starfield-Erweiterungen am ersten Tag spielen will, wird vermutlich nicht um ein teures Premium-Modul herumkommen. Die Ära des „Rundum-Sorglos-Abos“ für einen schmalen Taler ist endgültig vorbei.
Hat man sich erneut verzockt mit seinen Kunden (wie so oft) und ich frage mich wieder, wie viele Kunden nun wieder der Plattform den Rücken gekehrt haben. Eine Kehrtwende bestätigt das erneute scheitern… und das CoD Thema habe ich schon vor einem Jahr angesprochen, es wird ein Draufzahlgeschäft und will es streichen. Nur was rechtfertigt dann Premium und Day One Garantie richtig nichts. Man kann ja dann auch andere Spiele ausschließen.
Kunden zurückgewinnen nach diesem Fauxpass viel Spaß dabei. Diese Abos richten sich mehr an Hardcoregamer und nicht mehr an den Casualgamer der hin und wieder die Konsole einschaltet. Zudem wenn man nicht Day One dabei sein muss und etwas wartet und das Spiel für 30-40 Euro kauft, hat man mehr davon als das gleiche Spiel über einen längeren Zeitraum über Abo zu zocken. Xbox ist leider eine miserable Plattform geworden. Bei Sony kotzt es mich auch an, dass ich meinen Cloudspeicher und Onlinegaming nur nutzen kann, wenn ich PSN Essential abschließe… man wird eben über alle gemolken wo es nur geht.
Phil Spencer hat einen Scherbenhaufen hinterlassen. Von der guten Idee mit 9.99 zu 27€. Kein Wunder das die Abos sinken statt steigen und das die Konsolen wie Stein in den Läden liegen
Ist immernoch günstiger als day one triple A spiele zu kaufen das problem ist nur das die spiele die drin sind nicht 100% den Geschmack treffen und dann wird zu einem Verlustgeschäft für ein selber wie mit jeden Abo model. Für mich ist gaming kein Zeitvertreib sondern ein Hobby was ich bewusst betreiben und wahrnehme natürlich birgt es gefahren von fehlkäufen alledings schätzt man die spiele die kein fehlkauf sind um so mehr. Für mich sind games Kunst. Die Abo Modelle entwertet das und machen spiele zum wegwerf Produkt auf andere seite haben die Abo Modelle mit ihren vielfältigen Angebot die Möglichkeit gaming zugänglicher zu gestalten besonders jetzt wo alles teuer wird. Wie immer ist nicht alles schwarz oder weiß im leben sondern man bewegt in einer Grauzone.
Welche dayone tripple A Spiele sollen das den sein. Von MS kommt größtenteils crap und die Spiele von anderen Puplishern welche dayone reinkommen sind keine Vollpreis spiele sondern liegen so bei 30 bis 60€.
So eine Meldung kurz nach der Meldung das CoD nicht mehr drinnen sein wird xD
Bitte was ? Ultimate kostet 30€? Lag das Abo nicht bei 12,99€?
Habe damals noch etwas über 100€ für 3 Jahre bezahlt. Da gelobe ich mir doch das PS+ Premium Abo für etwas über 80€ im Jahr, sofern man auf das 33% Angebot wartet und günstig Guthaben kauft.
Microsoft müsste das Abo für 9,99€ anbieten. Die sollen mir glauben. Die werden direkt ein paar Millionen mehr Abonnenten haben.
Wie soll das funktionieren, wenn die Xboxen sich kaum noch verkaufen? Meine Freunde auf der Xbox werden oder haben ein Donwgrade beim Game Pass vollzogen, weil sie dann sich eben zwei Games pro Jahr kaufen, die wahrscheinlich sowieso nicht im Game Pass landen werden.
Wie kommst du auf 80 EUR bei Premium das günstigste Angebot im PSN mit 30% sind ca. 150 Euro pro Jahr?! Extra kostet 120 mit 30% Rabatt…