Die Gerüchteküche rund um Microsofts Next-Gen-Konsole kocht weiter. Nachdem bereits Anfang Oktober die ersten angeblichen Spezifikationen der „Xbox Next“ alias Magnus kursierten, ist nun ein erweiterter Leak aufgetaucht, der noch einmal ordentlich nachlegt, vor allem beim Preis.
Statt der zuvor angenommenen 800 bis 1200 US-Dollar ist jetzt von bis zu 1500 Dollar die Rede, wie im aktuellen Podcast von Moore’s Law Is Dead diskutiert wird. Das wirft die Frage auf, ob Microsoft hier wirklich noch von einer klassischen Konsole spricht oder bereits den Sprung in eine völlig neue Geräteklasse wagt.
Microsoft selbst sagt, dass sie für die kommende Xbox-Generation ein „kuratiertes Premium-Erlebnis” anstreben. Somit liegen die Leaks wahrscheinlich nicht ganz daneben.
Teurer als gedacht, aber technisch extrem ambitioniert
Laut dem neuen Leak soll der Magnus-Chip auf einem 3-nm-Verfahren bei TSMC basieren und eine kombinierte Chipfläche von rund 408 mm² besitzen. Das entspricht ziemlich genau den Angaben, die bereits im früheren Bericht veröffentlicht wurden. Auch das Dual-Chiplet-Design bleibt: ein kleinerer SoC-Die mit etwa 144 mm² und ein größerer GPU-Die mit rund 264 mm².
Neu ist jedoch die Detailtiefe der CPU- und NPU-Informationen. So wird der Prozessor als Hybrid aus 3 × Zen 6-Kernen und 8 × Zen 6C-Kernen beschrieben, insgesamt also 11 Kerne. Der L3-Cache soll 12 MB umfassen, während der maximale Takt bei bis zu 6 GHz liegen könnte, ein Wert, der zwar beeindruckend klingt, aber in der Praxis eher theoretischer Natur sein dürfte.
Noch spannender ist die überarbeitete Angabe zur integrierten NPU (Neural Processing Unit), die 110 TOPS erreichen soll. Im Effizienzmodus spricht der Leak erneut von 46 TOPS bei rund 6 W Leistungsaufnahme, während frühere Quellen von nur 1,2 W ausgingen. Das deutet auf ein deutlich flexibleres Leistungsmanagement hin, vielleicht sogar auf variable AI-Profile ähnlich wie bei modernen PC-Grafikkarten.
Speicher, GPU und Energiebedarf
Die GPU-Basis bleibt laut Leak bei RDNA 5 mit 70 Compute Units, davon 68 aktiv. Dazu kommen 24 MB L2-Cache und ein 192-Bit-Speicherinterface mit bis zu 48 GB GDDR7-RAM, eine Kapazität, die selbst High-End-PC-Grafikkarten übertrifft. Der Stromverbrauch soll je nach Modus zwischen 250 und 350 W liegen, also klar über dem der PS5 Pro, aber wohl innerhalb dessen, was ein stark gekühltes Desktop-System noch verkraften kann.
Ob diese Zahlen echt sind, bleibt offen. Die hohe Übereinstimmung mit früheren Leaks spricht für eine gewisse Glaubwürdigkeit, die neuen Details – insbesondere beim Preis und bei der NPU – lassen aber Zweifel aufkommen. 1.500 US-Dollar wären ein Preis, der Microsoft deutlich vom Massenmarkt wegbewegt und in Richtung Enthusiasten-Hardware oder „Hybrid-PC“ drängt.
Wenn der Leak stimmt, könnte die nächste Xbox also tatsächlich mehr Workstation als Spielkonsole sein, eine Art Proof of Concept, mit dem Microsoft seine technische Stärke demonstrieren will. Sollte sich das bestätigen, dürfte die Konsolengeneration 2027 nicht nur ein Leistungs-, sondern auch ein Preiswettrennen einläuten, das sich viele Gamer zweimal überlegen werden.


Wenn man es wirklich als pc benutzen kann auch für home Office dann würde ich es mir kaufen dann sind 1500€ doch nicht so viel
Klar als reine konsole und geschlossenes system ist echt zu viel ein konsole sollte 400 bis max 500€ kosten
Das wird einfach ein PC mit „empfohlenen Specs“ und Xbox-Branding, wetten? Preis, Kommunikation und aktuelle Produktpolitik sprechen stark dafür.
4K
60fps
Raytracing
Wenn sie all das gleichzeitig schafft ohne zu schwitzen, dann bin ich bereit so viel zu bezahlen.
Das kann die Pro doch auch oder träume ich?
Ja in ps4 cross gen,remastern und remakes spielen