Der Black Friday ist traditionell der Moment, in dem Hersteller zeigen, wie ernst sie es mit ihren Konsolen meinen. Dieses Jahr hat Microsoft die Xbox Series X|S allerdings so defensiv präsentiert, dass manche die Situation bereits als „Marktbedeutung verloren“ deuten.
Doch so einfach ist es nicht. Die nüchternen Verkaufsdaten wirken zwar ernüchternd, aber dahinter steckt ein Strategiewechsel, der das Bild komplexer macht, als manche Tweets behaupten. Einen Einblick hierzu teilte der Branchenkenner Christopher Dring.
Keine Deals, kaum Geräte und viel Fragezeichen
Während PlayStation die PS5 in UK teilweise für unter 300 Pfund in die Regale stellte, tauchten vergleichbare Xbox Series X|S-Angebote schlicht nicht auf. Viele Händler hatten wenig bis gar keinen Bestand, und die Preise blieben hoch. Wer die Xbox Series X kaufen wollte, landete schnell bei 450 Pfund – ohne Bundle, ohne Anreiz.
Das führt zu zwei möglichen Erklärungen. Erstens: Microsoft rechnet nicht mehr damit, mit billigeren Konsolen Marktanteile zurückzugewinnen. Zweitens: Die Produktion wurde bewusst gering gehalten, weil Hardware keine Priorität mehr besitzt. Beides passt zu Microsofts Ausrichtung auf Dienste, Game Pass und eine stärker offene Plattformstrategie.
Ein fehlendes Black-Friday-Feuerwerk bedeutet aber nicht automatisch, dass niemand mehr Xbox spielt. Es bedeutet, dass Microsoft kein Interesse hatte, Verluste in Hardware zu investieren. Das kann aus ökonomischer Sicht sinnvoll sein, wirkt aber in einem Umfeld, in dem Konkurrenz massiv rabattiert, wie ein Rückzug.
Nachfrage oder Strategie?
Die lautesten Stimmen auf Social Media sehen die Schuld klar bei der „fehlenden Nachfrage“. Das ist ein Teil der Wahrheit, aber nicht der ganze. Selbst wenn Nachfrage da wäre, hat Microsoft erkennbar keine Energie in aggressive Deals gesteckt. Das kann man Kritik nennen, oder schlicht als konsequenten Fokus auf ein Geschäftsmodell ohne Hardwarezentralität sehen.
Die Realität ist wahrscheinlich ein Mix. Die Xbox Series X|S ist derzeit weder billig, noch knappheitsbedingt attraktiv, noch Teil eines Marketing-Pushs. Damit verliert sie zwangsläufig Sichtbarkeit, selbst wenn die Plattform als Ökosystem weiterhin relevant bleibt.
Aus redaktioneller Sicht ist der Black Friday 2025 weniger ein Beweis für „kein Interesse mehr an Xbox“, sondern eher ein Signal, dass Microsoft den Konsolenverkauf nicht künstlich am Leben erhält. Wer günstige Hardware wollte, bekam sie woanders. Wer eine klare Strategie von Microsoft erwartet, sah vor allem Zurückhaltung.
Das ist kein Todesurteil, aber ein deutlicher Hinweis darauf, wohin die Reise geht: Xbox als Dienst, nicht als Gerät.


Microsoft ist Mist.
Deren Produkte sind Mist.
Deren Verhalten ist Mist.
Deren Spionage ist Mist.
Wer das unterstützt… naja… Ihr kommt selbst drauf.
Die Playstation ist nicht länger die Konkurrenz, die Nex Playground ist jetzt die Konkurrenz der xbox. ^^
Xbox so beliebt wie Forunkel unbeliebt und ungewiss, da kann man sein Geld gleich verbrennen.
Xbox ist leider am sterben
Xbox series x ist halt nicht so beliebt wie ps5