Die Highwind startet im dritten Teil der Remake-Trilogie „Final Fantasy VII Revelation“ extrem früh durch. Director Naoki Hamaguchi orientiert sich beim Open-World-Konzept direkt an „The Legend of Zeld: Breath of the Wild“.
Bisher bedeutete das Luftschiff in Final Fantasy meistens ein spätes Goodie kurz vor dem Finale. Damit räumt Square Enix jetzt auf. „I think everyone is really looking forward to seeing how the game starts“, betont Hamaguchi im Interview mit Denfaminico Gamer und verspricht einen frühen Aufbruch.
Sobald die Highwind bereitsteht, liegt uns die gesamte Welt von „Final Fantasy VII Revelation“ zu Füßen. Wir fliegen ohne künstliche Barrieren zu abgelegenen Inseln, springen ab und erkunden die Areale auf eigene Faust. Absolute Freiheit.
Für das Pacing ist das ein großer Schritt. Die Hauptstory bleibt zwar an eine feste Route gebunden, aber die Erkundung abseits des Pfades wirft uns mitten in die Gefahr. Wer zu früh in High-Level-Gebiete vordringt, kassiert eben eine heftige Tracht Prügel. Das ist Absicht. Die Entwickler wollen, dass wir scheitern und später stärker zurückkehren. Der optionale Content soll qualitativ auf Augenhöhe mit der Haupthandlung liegen. Das Niveau zieht an.
Rückkehr nach Midgar und neue Tiefen
Die bekannte Welt aus „Final Fantasy VII Rebirth“ kehrt ebenfalls vollständig zurück, bekommt aber spielerische Updates. Chocobo Piko wächst im Spielverlauf und erlaubt es uns, die Grasslands komplett fliegend zu überqueren. Die eigentliche Überraschung sitzt aber woanders.
Die gigantische Metropole Midgar wird wieder begehbar sein. Hamaguchi verspricht hier eine Erkundung, die Erwartungen erfüllen soll, und teasert mit Nero und Weiss bereits bekannte Gesichter aus Deepground an. Fans der Compilation horchen jetzt auf. Düstere Aussichten.
Zusätzlich steht fest, dass die Unterwasserwelt eine tragende Rolle bekommt. Konkrete Details verschweigt der Director zwar noch, aber die Rückkehr der U-Boot-Abschnitte des Originals zeichnet sich deutlich ab.
Ein JRPG lebt von seiner stringenten Erzählung, und zu viel spielerische Freiheit hat in der Vergangenheit schon oft den roten Faden zerrissen. Wenn Square Enix das Balancing der mächtigen Weapon-Bosse und die Rückkehr nach Midgar so packend verzahnt wie versprochen, erwartet uns das ambitionierteste Finale der Seriengeschichte. Die Skepsis bleibt, die Vorfreude überwiegt.
Lockt euch die Aussicht auf ein komplett freies Midgar im ersten Spieldrittel, oder habt ihr Angst, dass die Story durch die frühe Highwind komplett zerfasert?

Ich frage mich nur was aus den weapons wird ob die auch wieder kommen oder sogar mehr?
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