Naughty Dog glaubt nicht, noch viele Blockbuster machen zu können

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Mark Tomson
Managing Director von PlayFront. Mark Tomson prägt die Vision einer unabhängigen PlayStation-Berichterstattung. Sein Fokus: Technische Analysen, Hardware-Evolution und die strategische Einordnung der Gaming-Industrie. Er steht für...

Naughty Dog steht derzeit einer Neubewertung durch Sony gegenüber, die wahrscheinlich in einer Verkleinerung des Studios und einem Personalabbau resultiert. Für sich selbst sprechend glaubt man nicht, dass sie noch viele Blockbuster entwickeln werden, zumindest nicht in der aktuellen Konstellation.

Darüber sprach aktuell Neil Druckmann, der inzwischen so etwas wie das Gesicht von Naughty Dog ist und hinter Spielen wie The Last of Us und Uncharted steht. Ohne ihn wird Naughty Dog nicht mehr das gleiche Studio sein und damit vermutlich auch ähnlich große Blockbuster ausbleiben. Für sich persönlich fährt Druckmann bereits zurück und strebt eine stressfreiere Work-Life-Balance an.

Es ist für Druckmann zu viel geworden

Über die momentane Situation im Studio, die vergangene Erfolge und die mögliche Zukunft von Naughty Dog sprach Neil Druckmann im Interview mit Logically Speaking, der seine Arbeit zwar weiterhin liebt, dieser ganze Erfolg ist ihm inzwischen jedoch über den Kopf gewachsen.

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Darin heißt es, via VGC:

„Ich schätze, dass ich mir nicht vorstellen kann, das in dieser Größenordnung ewig zu schaffen. Es ist einfach viel, und es fordert viel von dir. Es ist sehr stressig, so viele Leute und mehrere Studios weltweit zu verwalten.“

Druckmann denkt dabei vor allem auch an sein Privatleben und wie sehr man dieses für einen solchen Job opfert. Inzwischen sei er an einem Punkt angekommen, wo sich die Prioritäten verschieben und wo man sich die Frage stellt, wie „das Endgame“ aussehen soll?

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„Ich weiß, dass die Zeit begrenzt ist, daher ist sie für mich sehr wertvoll, und ich möchte sie nicht verschwenden, wenn sie Zeit mit mir verbringen möchten, und das ist das Wichtigste. […] Ich bin gerade an einem Punkt in meinem Leben angelangt, an dem man sich fragt: ‚Wie sieht das Endgame aus?‘ Wann ist es Zeit, danach zu rufen?‘“

Es werden nicht mehr viele Spiele folgen

Was die Zukunft von Naughty Dog betrifft, denkt Druckmann bereits darüber nach, zurückhaltender und weniger gestresst zu arbeiten, sich gleichzeitig aber diesen kreativen Freiraum zu bewahren.

„Wissen sie, ich habe angefangen darüber nachzudenken, wie viele dieser Spiele ich noch in mir habe, und es sind nicht so viele. […] „Man muss sich fragen: ‚Wie machen wir es großartig und wie machen wir es auf eine Art und Weise, bei der es sich nicht anfühlt, als würden wir uns nur wiederholen?‘ Man muss es also immer großartig und neu machen, und das ist so wirklich sehr, sehr schwer.“

Naughty Dog möchte zukünftig weiterhin an starken Singleplayer-Erfahrungen arbeiten, die Berichten zufolge in einer brandneuen IP zu finden sind.

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10 Comments
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Crydog
29. Februar 2024 07:50

Oh ja druckman tue bitte uns ein Gefallen und höre auf vielleicht wird uncharted dann wieder ein leichtfüßiges Action adventuere ohne Drama und last of us ein survivor horror game das seine eigne lore ernst nimmt

Dr. Bob
29. Februar 2024 09:33
Reply to  Crydog

Weil komplexe Storys halt nicht für jeden was ist.

Crydog
29. Februar 2024 10:07
Reply to  Dr. Bob

Ja sicher für den bullshit den druckman fabriziert hat braucht man einen Doktor Titel

hanswurst
29. Februar 2024 13:47
Reply to  Dr. Bob

komplex haha der war gut. dass da alles voller gewalt ist und jeder charakter eine unter einer psychose leidet oder depressiv ist, hat leider nichts mit komplexen stories zu tun. der typ kann nur spiele entwickeln, die den spieler emotional leiden lassen und dafür sorgen, dass man sich schlecht fühlt. wer schon sagt, dass das spiel keinen spaß machen soll, hat vielelicht nicht verstanden, warum leute spiele spielen.

druckmann war das schlimmste was naughty dog passieren konnte

Dr. Bob
29. Februar 2024 16:58
Reply to  hanswurst

Ups, bei einem Spiel entstehen Emotionen? Na wer konnte das denn ahnen. Dann hat Spiel ja das erreicht was es sollte. Wenn es dir zu viel ist dann musst du Tetris spielen.

Crydog
29. Februar 2024 20:50
Reply to  Dr. Bob

Tetris kann auch Emotionen triggern wenn man schafft eine Rakete zu bauen. Der Mensch ist halt emotional das ist keine Begründung für part 2

Käse
29. Februar 2024 07:11

Das ist quatsch. Naughts Dog wird noch viele Blockbuster machen können.
Druckman aber nicht.
Bedeutet, dass es einen neuen Director irgendwann geben wird.

Michael
29. Februar 2024 07:00

Och niemand wird jemanden vermissen der Woke Spiele produziert. Und sich selbst in ein Spiel programmiert um auf den Hauptcharakter zu spucken den viele Fans geliebt haben. Und Last of Us 2 ist eh scheisse. Uncharted 4 war auch schon Woke ausgesetzt. Gute alte Zeiten wo es noch Jak and Daxter und andere nicht woke Spiele gab. Hoffe er verschwindet bald genauso wie die männerhassende Frau die auch in diesem Studio arbeitet.

Tim Oesterreich
29. Februar 2024 06:49

Schuld an der ganzen Misere ist einzig und allein Sony selbst. Naughty Dog wurde zu dem Multiplayer Spiel gedrängt, obwohl sich diese für die Single Player Spiele auszeichneten. Die London Studios hätten weitere Spiele für PSVR2 entwickeln sollen, anstatt etwas komplett neues Multiplayer Spiel entwickeln zu müssen usw. Sony hat mit diesen ganzen Fehlentscheidungen und Umstrukturierungsversuchen sehr viel Arbeitszeit verbrannt und macht momentan sehr viele Dinge falsch.

Piller
29. Februar 2024 05:35

Och der arme, führt ein tolles Leben mit einem für ihn zu gut bezahlten Job, denn er auch noch richtig scheisse macht, und heult rum. Er soll doch ND bitte noch heute verlassen.