Bericht: Werden Spiele zur Spionage genutzt?

Seit der Erstveröffentlichung der Wikileaks Dokumente werden Regierung immer mächtig nervös, sobald eine weitere Enthüllungswelle angekündigt wird. Dass man hier keinesfalls von Spinnerei reden kann, ist ausreichend dokumentiert, allerdings zieht das Ganze immer seltsamere Kreise, wie man in den vergangenen Tagen erleben kann.

Unter den jüngsten Veröffentlichungen, genannt ‘Vault 7’, wird dem CIA vorgeworfen über Tools zu verfügen, die einem ganzen Arsenal gleichen, um in der Privatsphäre von Menschen auf der gesamten Welt zu schnüffeln. Im Fokus diesmal stehen auch alltägliche Dinge wie Smart-TVs oder Autos, sowie sollen auch die großen Gamer-Netzwerke wie das PlayStation Network, Xbox Live oder Steam nicht sicher vor neugierigen Augen und Ohren sein. In einer ersten Analyse dazu kommt man zu der Erkenntnis:

“[…] was sich nicht auf spezifische Projekte bezieht, impliziert, dass die meisten Gamer-Netzwerke (PSN, Xbox Live, Steam) überwacht werden und euer Windows und Apple PC im Grunde jetzt eine Sammlung von DataExploits und Monitoring Software ist.”

Im Grunde steht derzeit jede Art von Software im Verdacht, bereits kompromittiert zu sein, was zusätzlich dadurch untermauert wird, dass große Firmen angekündigt haben, ihre Produkte dahingehend zu überprüfen. Auch Gamer-Netzwerke standen schon früher im Verdacht, dass dessen komplizierte Architektur und Sicherheitssysteme ein Mekka für Terroristen seien, um sich unbemerkt untereinander austauschen zu können. Was liegt da näher, als direkt mit lauschen zu wollen?

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