Capcom durchaus an neuen Marken interessiert, aber es ist mit Risiken verbunden

Publisher und Entwickler Capcom zeigt durchaus Interesse an komplett neuen Marken, verweist gleichzeitig aber darauf, dass dies mit Risiken verbunden ist. Daher sollte man keine Triple-A Produktionen bei solchen Versuchen erwarten.

Wie Chief Operating Officer Stuart Turner and Marketing Director Antoine Molant dazu erklären, wären für solche Experimente kleinere Download-Titel interessant, bei dessen Erfolg man anschließend auch über ein größeres Projekt nachdenken könnte, die sich dann auch im Triple-A Bereich wiederfinden.

„Wir schauen uns den Erfolg bei erschwinglichen digitalen Titeln an. So sehen wir möglicherweise, dass neue IPs entstehen, indem wir das Wasser mit kleineren Titeln testen, die weniger riskant zu entwickeln sind. Vielleicht könnten wir einige davon veröffentlichen und sehen, ob man abhebt, und dann kann man Schritt für Schritt weitermachen, anstatt ein Triple-A mit einem Marketingbudget von 10 Millionen Pfund zu entwickeln. Das wird niemals passieren.“

Weiter heißt es:

„Aber es ist nicht ausgeschlossen, auch neue IPs zu entwickeln. Das Entwicklerteam will nicht immer wieder an der gleichen Sache arbeiten. Sie wollen andere Bereiche erkunden. Es gibt auch vieles in einigen unserer Universen, wo wir etwas Neues tun können, ohne gleich in neues Territorium zu springen. Aber neue IPs sind sicherlich immer auf dem Radar und werden in den Entwicklungsbüros in Osaka und Vancouver diskutiert. Es ist nur schwierig, damit erfolgreich in einem globalen Markt zu starten.“

Capcoms nächste Projekte sind zunächst das Remake von Resident Evil 2, das im kommenden Januar erscheint, ebenso Devil May Cry 5, nach dem die Fans schon lange gefragt haben.