Dishonored: Der Tod des Outsiders auf der gamescom angespielt, unsere Eindrücke

Bethesda und die Arkane Studio legen in diesem Jahr noch einmal mit Dishonored nach und veröffentlichen die Stand-Alone Erweiterung ‚Der Tod des Outsiders‘. Auf der gamescom 2017 durften wir uns das neue Kapitel schon einmal ansehen, die ersten Aufträge annehmen und erledigen.

In „Dishonored: Der Tod des Outsiders“ kehrt der berüchtigte Billie Lurk zurück. Zusammen mit ihrem Mentor, dem legendären Assassinen Daud, taucht Billie in die düstere Unterwelt Karnacas ein, um den schwierigsten Auftrag aller Zeiten vorzubereiten: den Tod des Outsiders.

Nach einem kurzen Tutorial, welches uns unsere speziellen Fähigkeiten kurz erläutert und einen kleinen Einblick über die Waffen und Hilfsmittel gewährt, ging es auch schon direkt los. Wir finden uns in einer Stadt wieder, mit mehreren auswählbaren Zielen. Die Entscheidung fällt schnell und die Reise beginnt. Auf dem Weg zum ersten Auftrag müssen allerdings erstmal ein paar Wachen aus dem Weg geräumt werden. Hierbei haben wir die Wahl zwischen einem lauten Frontalangriff oder der schlau eingesetzten Nutzung von äußerst nützlichen Fähigkeiten, wobei letzteres meist der sicherere Weg zu scheinen mag. Wir suchen also einen Zivilisten, der im Idealfall unbeobachtet ist, und stehlen ihm seinen Körper. Doch Vorsicht, dieser Effekt hält nicht ewig. Erlischt die Tarnung einmal, entdecken uns die Wachen und gehen sofort zum Angriff über, was meist mit dem Tod für uns endet.

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Tarnung ist alles

Sollte die Tarnung doch mal auffliegen, ergibt sich allerdings noch die Möglichkeit, sich an einen etwas entfernten Punkt zu teleportieren, welchen man allerdings selbst schnell anvisieren muss. Ein sinnvolles Ziel wäre eine Mauer oder Statue, hinter welcher man sich gut verstecken kann, bis die Wachen die Suche wieder einstellen. Sollte es dann doch mal zu einer frontalen Konfrontation zu kommen, sollte man mit seinem Schwert zum richtigen Zeitpunkt angreifen und auch blocken können. Ebenfalls empfiehlt sich der Einsatz der verfügbaren Distanzwaffen, wie eine Art Miniarmbrust, welche auf dem Handgelenkrücken platziert ist. Die Kämpfe in „Dishonored –  Der Tod des Outsiders“ gestalteten sich wie zuvor auch recht anspruchsvoll, sodass jeder Schritt gut überlegt und vorbereitet sein sollte.

Des Rätsels Lösung…

liegt auch diesmal nicht immer direkt auf der Hand. Und genau das macht die Sache so interessant. Um beispielsweise den Tresor in einem Haus öffnen zu können, müssen wir zunächst einigen Hinweisen folgen. Es müssen Abwehrkonstruktionen überwunden werden, um ans Ziel zu kommen, sodass man hier und da doch mehr Aufmerksamkeit gefordert ist. Im Gesamten ist es das typische Dishonored-Gameplay, das euch auch „Der Tod der Outsiders“ erwartet, sodass Fans der Reihe schnell ihren Weg darin finden dürften.

Optisch überzeugend

ist auch die aufmerksame Gestaltung der Umgebung. Die engen Gassen mit ihren Bewohnern und Grünflächen sind wie gewohnt wirklich schön dargestellt. Auch der eigene Charakter und unsere Gegner sehen wieder äußerst ansprechend aus. Insgesamt ist die Darstellung erwartungsgemäß wieder gelungen, auch wenn man neue grafische Dimensionen nicht erwarten sollte. Immerhin handelt es sich „nur“ um eine Erweiterung, mit der man das Level hält, welches schon das Hauptspiel verspricht.

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Lust auf mehr

Zusammengefasst macht „Dishonored –  Der Tod des Outsiders“ Lust auf mehr. Der kurze Einblick war durchaus vielversprechend und verspricht wieder spannende Spielstunden auf den verschiedenen Missionen, sodass sich Fans auf eine interessante Zusatzgeschichte auf dem gewohnt hohen Niveau der Arkane-Spiele freuen dürfen.

Der Titel erscheint am 15.09.2017 auf PS4, Xbox One und PC.

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