Indies @ gamescom – Guts, Bohemian Killing & Woodpunk angeschaut

Neben den ganzen großen Blockbustern auf der gamescom waren natürlich auch zahlreiche Indie-Titel in Köln vertreten, darunter auch das kommende Line-Up von Libredia, die hier zu einer Anspiel-Session einluden. Mit ‚Guts ‚, ‚Bohemian Killing‘ und ‚Woodpunk‘ hatte man gleich drei Titel am Start, die darauf warteten, unter die Lupe genommen zu werden. Und genau das haben wir getan.

Guts

„Guts“ ist ein Fighting-Game und wie es der Name bereits erahnen lässt, fliegen hier die Fetzen. Im Wesentlichen geht es hier darum, mit den sogenannten Guts-Moves dem Gegner die beiden Arme und Beine abzuschlagen. Zu guter Letzt wird dann der Torso und somit der Gegner vollständig zerstört. Klingt brutal? Ist es auch!

Libredia weist allerdings auch deutlich darauf hin, dass es sich hierbei um ein einfaches Kampfspiel, ohne komplizierten Tastenkombos handelt. Es ist zum Einstieg oder gemütlichen zocken für zwischendurch gedacht. Somit gestaltet sich auch die Charakterauswahl etwas dünn, dafür haben die jeweiligen Krieger Stärken und Schwächen im Boden- oder Faustkampf. Dies sollte man auch im Hinterkopf behalten, wenn es darum geht, dem Gegner die ersten Gliedmaßen zu nehmen. Dies kann einen Kampf durchaus schnell zum eigenen Vorteil entscheiden.

Release: Herbst 2018

Bohemian Killing

Mit „Bohemian Killing“ wird der Spieler zum Killer, der sich vor Gericht rauswinden muss. Fest steht, dass der gespielte Charakter einen Mord begangen hat. Nun liegt es an euch vor Gericht eine gute Ausrede parat zu haben oder zu erfinden und eventuell jemand anderem die Schuld in die Schuhe zu schieben. Dabei ist es wichtig, sich die Beweise und Zeugenaussagen genau anzuhören bzw. anzuschauen und darauf aufbauend eine glaubwürdige Geschichte zu erzählen. Die Aussage wird erzählt, indem man sie selbst spielt.

Wichtig ist, nicht beim Lügen erwischt zu werden. Dies senkt die Glaubwürdigkeit und führt, je öfter dies passiert, mit hoher Wahrscheinlichkeit zu eurem Schuldspruch. Die Aussage kann dazu in einer kleinen, offenen Welt gespielt werden, die zum Beispiel eine Kneipe sein kann.

Ein interessantes Konzept, das sich aber auch eher für zwischendurch anbietet. Umso besser wird man aber auch, wenn man selbst mal wieder etwas flunkern muss oder auch gerade vor dem Kadi steht.

Release: Herbst 2018

Woodpunk

Mit „Woodpunk“ erwarter euch Co-Op Storyspiel, bei dem der erste Spieler den Hauptcharakter steuert und der zweite Spieler den unterstützenden Roboter. Dabei wird gemeinsam gegen Gegnerwellen gekämpft um somit irgendwann den Endgegner freizuschalten. Dazu stehen euch unterschiedliche Waffen zur Verfügung, die im Hauptquartier unter dem tech-tree verbessert und ausgetauscht werden können. Auch können bestimmte Fähigkeiten erlernt werden. Allerdings bringt ein Upgrade auch immer ein Downgrade an einer anderen Stelle mit sich. Eine Anpassung sollte somit immer gut durchdacht sein. Insgesamt verspricht man hier neun verschiedene Welten, die nacheinander freizuschalten sind.

Release: TBA