KI-Synchronsprecher Abkommen bringt Actor auf die Barrikaden

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Mark Tomson
Managing Director von PlayFront. Mark Tomson prägt die Vision einer unabhängigen PlayStation-Berichterstattung. Sein Fokus: Technische Analysen, Hardware-Evolution und die strategische Einordnung der Gaming-Industrie. Er steht für...

Die amerikanische Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA hat auf der CES ein Abkommen zur Verwendung von KI-Sprechern in Spielen unterzeichnet. Gleichzeitig gehen die Actor dagegen auf die Barrikaden, die sich damit hintergangen fühlen.

Durch den Einsatz von KI werden echte Sprecher zunehmend nicht mehr gebraucht, wie das aktuelle Abkommen wunderbar beschreibt. Ziel damit ist es, eine digitale Replik der Stimme zu erstellen und zu lizenzieren. Das alles vor dem Hintergrund einer fairen und ethischen Vereinbarung. Dahinter steht das KI-Studio Replica Studios, die darin einen wichtigen Schritt bei der Produktion von Spielen sehen.

„Dieser von betroffenen Mitgliedern der Synchronsprecher-Community der Gewerkschaft genehmigte Vertrag stellt einen wichtigen Schritt in Richtung ethischer Nutzung von KI-Stimmen in kreativen Projekten durch Spieleentwickler dar und legt die Grundlage für eine faire und gleichberechtigte Beschäftigung von Synchronsprechern bei der Erkundung neuer Einnahmemöglichkeiten bereitgestellt von KI.“

„Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Replica Studios, denn dies ist ein großartiges Beispiel für die richtige Umsetzung von KI“, sagte SAG-AFTRA-Präsident Fran Drescher, vor allem bekannt durch ihre Rolle als The Nanny.

Synchronsprecher wissen von nichts

Während die SAG-AFTRA behauptet, dass 80 Prozent ihrer Mitglieder diesem Vertrag zugestimmt haben, melden sich vereinzelte Stimmen in der Gaming-Branche, die davon gar nichts wissen. Dementsprechend fühlt man sich hintergangen, auch vor der Angst, dass man in Zukunft keine Rolle mehr spielt.

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Starfield und Assassin’s Creed-Actro Elias Toufexis schreibt zum Beispiel:

„Ich würde mich bescheiden als einen der besten Synchronsprecher bezeichnen, die in Spielen arbeiten. Niemand hat mich danach gefragt. Niemand hat mich nach meiner Meinung dazu gefragt.“

Xander Mobus (Super Smash Bros.) ergänzt:

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„Verdammt … wer?! Hat irgendjemand von euch dem zugestimmt? Mir wurde nicht gesagt, dass wir darüber abstimmen. SAG-Führung, bitte, ich flehe euch an, hört damit auf, euch Arsch zu zeigen, und tut etwas, damit wir weiterarbeiten können. Du weißt? Deine Arbeit? Sie sind keine Lizenzgeber, sie sind eine Gewerkschaft! Was zum Teufel macht ihr alle!?“

Der bekannteste Einsatz von KI-Sprechern war zuletzt bei The Finals bekannt geworden, mit der Begründung, dass dies die Produktionskosten erheblich verringert hat. Allerdings standen dahinter keine Stimmen von realen Actors.

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