PS5: Open-World Spiele profitieren am meisten von der SSD

Inzwischen ist klar, dass die PS5 und Next Xbox (Project Scarlett) auf einen SSD Speicher setzten, durch den die Ladezeiten erheblich verringert werden. Entwickler schlagen bereits die Hände über den Kopf zusammen und glauben, dass man daraus die größten Vorteile ziehen wird.

Inbesondere profitieren aber Open-World-Spiele davon, da durch den SSD-Speicher ein konstantes Textur- und Asset-Streaming möglich wird. Der Exception-Entwickler Will Traxel erklärt dies anhand des eigenen Spiels, das Level-basierend ist und wo das gesamte Level bereits im Vorfeld geladen wird. Diese Art von Spielen wird wohl eher weniger von einer SSD profitieren, außer dass die Level insgesamt nur schneller geladen werden können. Bei einem Open-World-Spiel findet allerdings ein konstantes Textur- und Asset-Streaming statt, weshalb es hier dank der SSD vermutlich zu keinerlei Unterbrechungen mehr kommen wird.

Kombination aus Hard- und Software?

Ob alleine die Hardware dafür ausreicht, ist allerdings noch fraglich. Auch Software-seitig hat Sony neue Ansätze im Hinterkopf, wodurch Ladezeiten vollständig eliminiert werden können. Ein kürzlich aufgetauchtes Patent beschrieb hier einen dynamischen Ladeprozess, der mit Segmenten arbeitet und somit reibungslose Übergänge ermöglicht, ohne dass der Spieler eine Pause bemerkt. Letztendlich wird wohl eine Kombination aus Hard- und Software dazu beitragen, dass Ladezeiten bald vollständig der Vergangenheit angehören werden.

Abgesehen davon geht man aber davon aus, dass man die Vorteile der SSD über die Zeit noch geschickter und in anderen Bereichen außer den Ladezeiten einsetzen wird.

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