Sony spricht über eine Zeit nach den Konsolen

Für Sony dürfte es sicherlich nicht neu sein, dass es traditionelle Konsolen, wie man sie jetzt noch kennt, irgendwann nicht mehr existent sein werden. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie die derzeit drei großen Hersteller ihre Zukunft gestalten werden.

Ein mögliches Szenario zeichnet derzeit Shawn Layden, President of Sony Interactive Entertainment Worldwide Studios, der glaubt, dass Sony, Microsoft und Nintendo mehr miteinander verschmelzen werden und die Communities noch mehr zusammengehören werden. Das sei im Prinzip schon jetzt der Fall, nur dass jeder eine andere Tür benutzt, um die Commuity zu betreten.

Für Sony ist natürlich PlayStation die Plattform, auf der man die beste Erfahrung haben kann, was aber nicht bedeutet, dass man die anderen einfach ignorieren sollte. Vielmehr ins Detail kann man hier jedoch noch nicht gehen, aber für Layden steht fest, dass man diese qualitativ hochwertigen Erlebnisse über verschiedenste Technologien hinweg haben kann und nicht zwingend an eine Plattform gebunden sein muss.

„Wir sind keine kleinen Spielegettos, die überhaupt nicht eingebunden oder ausgerichtet sind. Wir sind alle Teil derselben Spielegemeinschaft, wir kommen nur durch verschiedene Türen. Ich denke, die Zukunft wird eine Erweiterung dieser Metapher sein. Deine Plattform ist nicht dein Versteck. Es ist nur deine Tür zu all den anderen Gamer-Leuten.“

Entscheidend für zukünftige Businessmodelle, die sich womöglich mit anderen Herstellern überschneiden, dürften auch von den Technologien abhängig sein, die sich zukünftig am schnellsten durchsetzen werden. Momentan scheint hier noch alles offen und traditionelle Konsolen bleiben uns noch für mindestens eine Generation erhalten.

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