US-Handelsstreit: Preise für Konsolen könnten durch Importzölle steigen

Zwischen den USA und Europa steht derzeit ein Handelsstreit über mögliche Importzölle aus, die, falls sie tatsächlich in Kraft treten, die Preise für Konsolen nach oben treiben könnten.

So haben die USA bereits angekündigt, Importzölle im Wert von 11 Milliarden Dollar zu erheben, was die EU dann als Gegenmaßnahme ebenfalls tun möchte. Inzwischen liegt hierzu eine Liste vor, welche Produkte genau davon betroffen wären, worunter sich auch Konsolen befinden. Als direkte Folge werden die Hersteller die Importzölle wohl auf die Endverbraucherpreise aufschlagen, also eine drohende Preissteigerung, dessen Höhe noch nicht ganz abgeschätzt werden kann.

Die EU setzt indes weiter auf Gespräche mit den USA, um Importzölle möglichst zu verhindern. Voraussetzung dafür sei aber, dass man am Ende auf ein faires Ergebnis zusteuert. Beide Seiten bekräftigen allerdings auch, dass man keinen Handelskrieg anstrebt, der für alle Seiten in erster Linie schlecht wäre.

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Unklar ist, ob auch Sony PlayStation davon betroffen wäre, deren Hauptsitz nach wie vor in Japan liegt, während die PS4 & Co. in Asien gefertigt wird und von dort aus den direkten Weg nach Europa findet. Importzölle seitens der USA kämen in diesem Fall überhaupt nicht in Frage. Bei Microsoft und der Xbox One sähe das schon anders aus, die zumindest ihren Hauptsitz in den USA haben.