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Vorschau: Marvel’s Iron Man VR, unsere gamescom Eindrücke

Wenn der Erfolg von „Marvel’s Spider-Man“ eine Sache gezeigt hat, dann, dass Sony genau weiß, wie man gute Superheldenspiele macht. Kein Wunder also, dass die nächste Zusammenarbeit zwischen Sony und Marvel nicht lange hat auf sich warten lassen. Auf der gamescom präsentierte Sony ihren neuen Titel „Marvel’s Iron Man VR“, ein Titel, der so ziemlich alles wesentliche verrät, was man über das Setting wissen muss.

Sei Iron Man

Wir schlüpfen in die Rolle des titelgebenden Superhelden Tony Stark und seinen Anzug, mit dem er gerade ein paar Trainingsrunden drehen möchte. Wir fliegen also ein wenig über das Meer und durch verschiedene Felsen, schießen auf ein paar Trainingsziele mit unseren Repulsoren und versuchen uns sogar in einem kleinen Zeitrennen. Nach dieser kleinen Einleitung in die Mechaniken starten wir mit unserer ersten echten Aufgabe, in der wir Pepper Pots retten müssen, welche gerade mit einem Flugzeug abstürzt. Hinzu kommen eigenartige Drohnen, die uns angreifen. Wer dahinter steckt und wo das ganze hinführt lässt sich bisher nicht sagen, wir dürfen also gespannt sein, wie sich die ganze Story aufbauen und entwickeln wird.

In Sachen Gameplay muss man durchaus sagen, dass man wirklich ein feines Händchen bewiesen hat. So bedient sich der Titel gekonnt der Mechanik der Move-Controller, deren Bewegungen und Haltungen exakt ins Spiel übertragen werden. Dies bedeutet, dass wir unsere Handflächen nach hinten halten müssen, wenn wir nach vorne, nach oben oder wenn wir nach unten fliegen wollen. Das führt dazu, dass wir uns wirklich so fühlen, als würden wir dadurch die Flugbahn bestimmen. Problematisch wird es, wenn wir eine Kurve fliegen wollen, denn in der Vorschau zeigte sich schnell, dass die entsprechende Bewegung durch die Rotation von Kopf oder Körper erfolgt. Je nachdem könnte es schnell passieren, dass wir uns im Kabel verheddern oder die Orientierung verlieren. Allerdings ergibt sich durch diese Art der Bewegung, dass es zu keiner Motion Sickness kommt, der man sich insbesondere gewidmet hat. Man darf gespannt sein, wie sich das Ganze in der Praxis auswirken wird.

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In Sachen Grafik machte der Titel darüber hinaus einen sehr ansprechenden Eindruck, nicht nur für einen VR-Titel. Die kurzen Abschnitte waren für ihre Verhältnisse sehr detailreich und ansprechend gestaltet. Durch das Layout des HUD fühlen wir uns schnell tatsächlich wie in einem von Tony Starks Iron Man-Anzügen und wollen ehrlich gesagt auch gar nicht mehr aus diesem raus. Davon profitiert auch die Atmosphäre, denn selbst in den Zwischensequenzen gibt es immer wieder kurze Momente, in denen wir selbst eingreifen müssen, um zum Beispiel einen Koffer zu öffnen oder eine Metallklappe zu verbiegen.

Insgesamt macht „Marvel’s Iron Man VR“ einen wirklich guten Eindruck. Die kurze Präsentation vermittelte sehr schnell bereits einen guten Eindruck über die Mechanik des Spiels, und auch auf die Story sind wir schon jetzt sehr gespannt. Auch in Sachen Grafik und Atmosphäre scheint uns ein wirklich toller Titel zu erwarten, der auch eine gewisse Spielzeit mit sich bringt, um uns lange genug zu fesseln. Wir jedenfalls freuen uns jetzt schon darauf, wenn wir in den Anzug steigen und durch die Lüfte fliegen. Wann es so weit ist, dass lässt sich leider noch nicht sagen.